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WHO betont zum Welthygienetag Bedeutung der Basishygiene

Mittwoch, 4. Mai 2016

Kopenhagen/Berlin/Hannover – Auf die Bedeutung einer verbesserten Handhygiene in Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen weist die Weltgesundheits­organisation WHO zum Welt-Hygiene-Tag hin. Das Datum des Tages – der 5. Mai – hat eine Bedeutung: Es steht für die fünf Finger der Hand.

Die WHO nennt fünf Punkte, die zu einer verbesserten Handhygiene in den Gesundheitsberufen beitragen können: Ein systematisches Angebot von Seifen und alkoholhaltigen Mitteln zur Händedesinfektion, regelmäßige Fortbildung des Personals, Hinweise am Arbeitsplatz, eine geeignete Sicherheitsphilosophie der Einrichtung und die Erfassung und Evaluation des Hygieneverhaltens in der Einrichtung.

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„Durch regelmäßiges Händewaschen und Desinfizieren trägt auch medizinisches Personal dazu bei, Infektionskrankheiten vorzubeugen“, erinnert der Präventions­beauftragte der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Niedersachsen, Thomas Suermann. Fünf Regeln seien dabei besonders zu beachten:

  • Das Anfeuchten der Hände mit sauberem Wasser.
  • Die regelmäßige Benutzung von Seife.
  • Das gründliche Einschäumen der Handflächen und Fingerzwischenräume.
  • Das Säubern der Fingerkuppen und Fingernägel.
  • Das sorgfältige Abtrocknen mit einem sauberen Tuch. 

Allgemeinverständliche Steckbriefe mit Informationen zu Krankheitserregern beim Menschen von „A“ wie Adenoviren bis „W“ wie Windpocken hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zusammen mit dem Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des öffentlichen Gesundheitsdienstes und in Abstimmung mit dem Robert Koch-Institut erstellt. „Sie dienen der Information der Allgemeinbevölkerung, können jedoch auch Berufsgruppen wie Ärzte, Pflegekräfte und Mitarbeiter in Kinderbetreuungseinrichtungen in ihrer täglichen Arbeit unterstützen“, hieß es aus der Bundeszentrale. © hil/aerzteblatt.de

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