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Telemedizin im Rettungsdienst: Wenige Kliniken beteiligt

Freitag, 6. Mai 2016

Hausham - Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) sieht bei der Telemedizin noch Aufrüs­tungs­bedarf in den Kliniken. Die Technik, bei der in Sekundenschnelle Informationen über Patienten aus dem Krankenwagen direkt in die Klinik weitergeben werden können, sei leider „vielerorts noch Zukunftsprojektion“, teilte das BRK am Freitag im Kreiskrankenhaus Hausham (Landkreis Miesbach) mit.

„Bisher sind nur 32 Krankenhäuser in Bayern aktiv an das System des Rettungsdienstes angeschlossen“, sagte BRK-Landesgeschäftsführer Leonhard Stärk. Die 1.250 BRK-Rettungsdienstfahrzeuge seien hingegen alle für die Übertragung ausgerüstet. Die flächendeckende Ausstattung ist laut BRK-Präsident Theo Zellner einmalig in Deutschland.

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Mit dem Telemedizin-System werden Angaben zu den Notfallpatienten wie Blutdruck oder Herzfrequenz vorab an Krankenhäuser gesendet. „Die Notfallärzte in der Klinik erfahren somit bereits viele medizinische Daten und können deutlich schneller die richtigen Maßnahmen einleiten oder die entsprechenden Untersuchungen vorbereiten“, erklärte Notarzt Florian Meier. Besonders bei Herzinfarkt oder beim Schlaganfall sei es immer ein Wettrennen mit der Zeit. „Je mehr Fakten wir im Vorfeld klären können, desto besser ist es für den Patienten“, so Meier. © dpa/aerzteblatt.de

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