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Blutspenden: Erste Engpässe in Kliniken

Dienstag, 10. Mai 2016

/dpa

Springe/Dresden – In Deutschland kommt es an manchen Orten zu einem Mangel an Blutkonserven. Wegen eines dramatisch gesunkenen Blutspendenaufkommens sei die Versorgung mit den Blutgruppen „0 Rhesus negativ“ und „0 Rhesus positiv“ an einigen Kliniken nicht mehr gesichert, teilte das Deutsche Rote Kreuz am Mittwoch in Springe mit.

Wegen des warmen Frühlingswetters und der Feiertage sei die Bereitschaft zur Blut­spende im Mai drastisch zurückgegangen. „In den ersten zehn Tagen dieses Monats fehlen uns schon jetzt 2.500 Blutspenden, damit liegen wir 15 Prozent unter unserem benötigten Bedarf“, erklärte Tobias Lüttig, Sprecher des DRK-Blutspendedienstes für Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Oldenburg und Bremen. Es bestehe Handlungsbedarf. Eine Unterversorgung mit Blutpräparaten führe unmittelbar dazu, dass Therapien und Operationen in Krankenhäusern nicht wie geplant durchgeführt werden könnten. Er rief alle gesunden Bürger „dringend“ zu Blutspenden auf.

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Mit diesem Appell richtet sich auch der DRK-Blutspendedienst in Sachsen an die Öffentlichkeit. Das warme Wetter und viele Feiertage ließen den Bestand an Blutkonserven schrumpfen. Das DRK sprach von einer „angespannten Versor­gungslage“.

Blutpräparate haben den Angaben zufolge nur eine Haltbarkeit von maximal 42 Tagen. Gebraucht werden Spenden aller Blutgruppen. Das DRK in Sachsen bietet Sonder­termine am Pfingstmontag an. Blutspender müssen mindestens 18 Jahre alt und gesund sein. © dpa/aerzteblatt.de

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