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Studierende fordern sinnvolle Weiterentwicklung des Medizinstudiums

Donnerstag, 12. Mai 2016

Berlin – Die Medizinstudierenden im Hartmannbund und die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) machen sich für eine „sinnvolle Weiterentwicklung des Medizinstudiums“ stark. Unter dem Motto „#RichtigGuteÄrzteWerden“ rufen die Studierendenvertreter deshalb am 18. Mai zu einem bundesweiten Aktionstag auf. Damit reagieren bvmd und Hartmannbund auf die anhaltenden Diskussionen um den „Masterplan Medizinstudium 2020“.

„Wir wollen am Aktionstag darüber informieren, welche Veränderungsvorschläge aktuell diskutiert werden und bei welchen vorgeschlagenen Maßnahmen wir große Bedenken haben“, so Moritz Völker, Vorsitzender des Ausschusses der Medizinstudierenden im Hartmannbund, und Sukhdeep Arora, Präsident der bvmd. Vor allem die einseitige Fokussierung auf das Thema Allgemeinmedizin steht dabei in der Kritik.

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Die Studierenden fordern ausreichende Möglichkeiten, um im Studium eigene Schwerpunkte zu setzen und eine richtige wissenschaftliche Ausbildung zu erfahren. Dazu gehören aus Sicht der Veranstalter unter anderem eine zielgerichtete Auswahl der Studienplatzbewerber, der frühe Praxis- und Patientenkontakt sowie eine frühzeitige Einbindung der Allgemeinmedizin ins Studium. Die Einführung einer „Landarztquote“ lehnen die Medizinstudierenden in diesem Zusammenhang jedoch ebenso ab wie einen verpflichtenden PJ-Abschnitt in der Allgemeinmedizin. © hil/aerzteblatt.de

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