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Ausland

Vatikan fordert bessere Versorgung für HIV-infizierte Kinder

Mittwoch, 18. Mai 2016

Vatikanstadt – Der Vatikan hat eine bessere medizinische Versorgung für HIV-infizierte Kinder in Entwicklungsländern gefordert. Dies bleibe bisher für „zu viele ein Traum“, sagte Kurienkardinal Peter Turkson am Montag auf einer vatikanischen Konferenz zu diesem Thema. Es könne jedoch nicht sein, das ein Leben „qualitativ wichtiger“ sei als ein anderes, so der Präsident des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden.

Nötig für eine bezahlbare medizinische Versorgung sei die Zusammenarbeit aller Veran­twortlichen in Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft, so der aus dem westafri­kanischen Ghana stammende Turkson. Einige positive Beispiele gebe es bereits.

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An der Konferenz am Sitz der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften nehmen Regierungs­­vertreter aus Entwicklungsländern, Wissenschaftler, Ärzte und Kirchen­vertreter teil.

Nach Angaben des UN-Aids-Programms infizierten sich 2014 weltweit 220.000 Kinder mit HIV, im Vergleich zum Jahr 2000 ein Rückgang von fast 60 Prozent. Von den weltweit 37 Millionen HIV- oder Aids-Infizierten hatten 2014 demnach 21 Millionen Zugang zu einer Therapie. © kna/aerzteblatt.de

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