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Grundschüler benötigen zehn bis elf Stunden Schlaf pro Nacht

Donnerstag, 19. Mai 2016

Köln – Kindergartenkinder benötigen täglich etwa elf bis dreizehn Stunden Schlaf, Grundschüler zehn bis elf Stunden und Jugendliche mindestens neun Stunden.

Spätestens mit fünf Jahren – und damit deutlich vor Schuleintritt – sollten Kinder eigenständig einschlafen können. „Kinder mit anhaltenden Schlafproblemen bis ins Schulalter können sich schlechter auf etwas konzentrieren und es fällt ihnen schwer, ihre Gefühle zu kontrollieren. Das sind alles Verhaltensweisen, die den Erfolg in der Schule beeinträchtigen können“, erklärt Ulrich Fegeler vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ).

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Wichtig seien regelmäßige Schlafenszeiten mit gleichbleibenden Ritualen beim Zubettgehen. Dass Kinder bei den Eltern schlafen oder sich Väter oder Mütter zu ihnen ins Bett legen, sollte laut Fegeler zu den Ausnahmen gehören. Kinder sollten lernen, alleine in ihrem eigenen Bett einzuschlafen. „Über die Zeit des Zubettgehens bestimmen die Eltern“, rät der Experte. Jedoch dürfe dies keine Erziehungsmaßnahme sein – Kinder sollten nicht als Strafe ins Bett geschickt werden, warnt Fegeler.

Halten Schlafstörungen bei Kindern über Wochen an, empfiehlt er, den Kinder- und Jugendarzt zu konsultieren. © hil/aerzteblatt.de

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Avatar #79783
Practicus
am Donnerstag, 26. Mai 2016, 00:04

Da wird wohl

in Kürze eine "subsyndromale kindliche Schlafstörung" erfunden werden, die mit einem selbst zu kaufenden "natürlichen Heilmittel" behandelt werden sollte....
Avatar #713654
LauraDD
am Mittwoch, 25. Mai 2016, 13:54

Unglaublich schlechter, unwissenschaftlicher und gefährlicher Artikel

Ich schließe mich meiner Vorrednerin an und bin entsetzte, dass anscheinend alles veröffentlicht wird, was nicht bei Drei auf den Bäumen ist!
Wo sind die wissenschaftlichen Grundlagen für diese unhaltbaren Aussagen? Jeder Verhaltensforscher sollte sich im Grab rumdrehen bei so etwas.

Wie kommt ein Mensch in so einer Position dazu, solche Aussagen zu treffen? Ich bitte um Offenlegung aller Quellen und andernfalls um eine Richtigstellung!
Es gibt wohl keine Studie, die belegt, dass die Schlafqualität und das Leistungsniveau von Kindern, die immer oder gelegentlich im Bett der Eltern schlafen bzw. mit Unterstützung (ich nenne es gerne mal Liebe) der Eltern einschlafen, schlechter sind.
Zu wenig Schlaf ist schlecht, ja. Aber wo dieser stattfindet und wie er eingeleitet wird, das hat wohl wenig Einfluss, so lange die Qualität gut und die Dauer dem INDIVIDUELLEN BEDARF angepasst ist.

Wie kann man den Schlafbedarf von Kindern pauschalisieren? Er ist so unterschiedlich wie auch bei Erwachsenen und viele Schlafprobleme entstehen durch genau solche pauschalen Empfehlungen.

Ein Schulkind kann möglicherweise, je nach Charakter, durchaus selber wissen, wann es ins Bett gehen sollte. Es gibt auch deutlich jüngere Kinder, die das können.

Fast alles an diesem Artikel lässt mir die Haare zu Berge stehen. Wie gesagt: Quellen oder Richtigstellung!
Avatar #713554
Feodore
am Freitag, 20. Mai 2016, 13:56

Großer Quatsch

Könnten Sie bitte einen empirischen Nachweis zu den von Herrn Fegeler aufgestellten Thesen liefern, bevor Sie so etwas als Expertenmeinung verbreiten?
Mir ist keine Studie bekannt, die nachweist, dass es für den Schlaf der Kinder schädlich ist im Elternbett zu schlafen.
Es ist ein natürliches Bedürfnis des Menschen nicht alleine zu schlafen, sondern die Sicherheit der Gruppe zu suchen, um entspannter schlafen zu können. Rät Herr Fegeler vielleicht auch Ehepartnern in getrennten Betten und Zimmern zu übernachten und sich keinesfalls in der Nacht gegenseitig Nähe und Geborgenheit zu spenden?
zu dem sind schon sehr kleine Kinder in der Lage ihr Schlafbedürfnis selbst zu bestimmen. Selbstbestimmtes Einschlafen, also dann schlafen, wenn der eigene Körper es verlangt und nicht dann wenn eine andere Person (die Eltern) es bestimmt, verhindert Schlafstörungen sicherlich eher als die Vorschrift, jetzt, sofort und allein einzuschlafen!
Ich hätte hier besser recherchierte Artikel erwartet.
Mit freundlichen Grüßen,
Lena Groß
LNS

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