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Ärzteschaft

Neuer Kooperationsvertrag zur Weiterbildung von Allgemeinmedizinern in Sachsen

Montag, 30. Mai 2016

Leipzig – Der Sächsische Hausärzteverband und das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) wollen bei der Facharztausbildung zum Allgemeinmediziner enger zusammenarbeiten. Die beiden Partner haben dazu einen Kooperationsvertrag zum „Weiterbildungsverbund Allgemeinmedizin“ für Nordsachsen unterzeichnet.

„Mit dem gemeinsamen Weiterbil­dungsprogramm bieten wir den zukünftigen Hausärzten in Sachsen ein strukturiertes und hochattraktives Konzept an, welches den jungen Kollegen eine hohe Planungssicherheit garantiert. Gleichzeitig stellen wir sicher, dass die Qualität der Weiterbildung den modernen, in der Zukunft erforderlichen medizinischen Ansprüchen genügt“, so Ingrid Dänschel, Vorsitzende des Sächsischen Hausärzteverbands.

Innerhalb ihrer fünfjährigen Weiterbildung müssen die angehenden Allgemeinmediziner verschiedene Ausbildungsstationen durchlaufen, davon zwei Drittel in Kliniken und ein Drittel bei niedergelassenen Ärzten. Die zentrale Koordinationsstelle des Verbundes entwirft gemeinsam mit ihnen individuelle Rotationspläne, die auch persönliche Bedürf­nisse berücksichtigen.

Während der gesamten Weiterbildungszeit werden die künftigen Hausärzte von Mentoren begleitet und können dazu flankierende Weiterbildungsange­bote nutzen. Nach dem Willen der Verbundpartner sollen sie außerdem von einer verstärkten Zusammenarbeit mit der Abteilung für Allgemeinmedizin der medizinischen Fakultät der Universität Leipzig profitieren.

Zwei Ärzte haben bereits im Rahmen des Weiterbildungsverbundes ihre Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin im UKL begonnen. © hil/aerzteblatt.de

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