NewsPolitikInnovationen brauchen „harte Evidenz“
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Innovationen brauchen „harte Evidenz“

Mittwoch, 8. Juni 2016

Eröffnung des Hauptstadtkongresses 2016 in Berlin. /WISO

Berlin – Für mehr Zuversicht und Mut bei der Entwicklung und Einführung von Innovationen in die Versorgung haben mehrere Redner bei der Eröffnung des diesjährigen Hauptstadtkongresses in Berlin geworben. „Innovationen sind kein Wert an sich, das Gesundheitssystem muss sie finanzieren können und alle Menschen müssen von ihnen profitieren können“, erklärte die parlamentarische Staatssekretärin im Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium, Annette Widmann-Mauz bei der Eröffnungsrede. Um Innovationen ins Versorgungssystem zu bringen „brauchen wir harte Evidenz“, so die CDU-Politikerin weiter. Dies sei die Politik nicht nur dem Patientenschutz schuldig, auch müssten neue Therapieansätze von der Solidargemeinschaft finanzierbar bleiben. Dabei sei es aber wichtig, dass der Fortschritt nicht durch „Interessenpolitik-Klein-Klein“ gestoppt werde, sagte sie mit Anspielung auf die Probleme bei der Umsetzung der eCard. „Es kann nicht sein, dass daher wichtige Etappenziele nicht erreicht werden können.“

Deshalb habe die Bundesregierung im E-Health-Gesetz Sanktionen eingeführt, wenn sich der Start der eCard weiter verzögert. Aus ihrer Sicht müssten schneller Mauern im Gesundheitswesen überwunden werden. Um mehr gute Lösungsansätze im Versorgungssystem zu etablieren, würden gerade durch den Innovationsfonds mit jährlich 300 Millionen Euro hauptsächlich solche Projekte gefördert, die auf die Regelversorgung übertragen werden können. „Wir wollen keine zusätzlichen hübschen Insellösungen“, so Widmann-Mauz, die Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Herrmann Gröhe bei der Eröffnung vertrat. Gröhe ist derzeit bei einer AIDS-Konferenz der Vereinten Nationen in New York.

Anzeige

Als Gastredner verdeutlichte auch Bertram Häussler vom IGES-Institut die Bedeutung von Innovationen in der Medizin in den vergangenen Jahrhunderten. So sei im 19. Jahrhundert durch Forschung im Bereich der Hygiene die Sterblichkeit der Menschen deutlich gesenkt worden, beispielsweise durch bessere Trinkwasserversorgung, hygienische Bedingungen in Städten oder bessere Ernährung. Was in damaligen Zeiten die Innovation bei der Hygiene war, könnten in den kommenden Jahrzehnten die Forschungsergebnisse bei Herz-Kreislauf-Krankheiten, Krebs oder Alzheimer sein. Er appellierte an Politik aber auch Unternehmen, mehr Geduld bei der Investition in Forschung und Entwicklung zu haben. „Hier braucht es mehr Geld, mehr Mut, mehr Zuversicht und mehr Verständnis der Politik und Regulierungsbehörden“, so Häussler. Nach seiner Ansicht müsste viel mehr in Forschungsinstitute investiert werden, an denen dann Millionen von Forschungsprojekten und Publikationen erstellt werden könnten. „Daraus können dann die tausend Ergebnisse extrahiert werden, die uns wirkliche Innovationen bringen“, ist sich Häussler sicher.

Detlev Ganten von der Charité prophezeit die wichtigste Innovation in den kommenden Jahrzehnten in der Präzisionsmedizin und einer intensiveren Analyse, wie sehr sich die neuen Umweltfaktoren auf die „alte Biologie des Menschen“ auswirken. © bee/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Avatar #713265
Peter Birkel
am Montag, 25. Juli 2016, 08:33

iREM...

...hat NICHTS mit dentritischen Zellen tun.
iREM zerstört die Krebszellen nicht, sondern ERZIEHT (transformiert) diese. Diese Funktion übernimmt das Immunsystem.
Avatar #612077
EEBO
am Donnerstag, 21. Juli 2016, 15:01

Genial?

Interessant ist zunächst, daß Dr. Öz auf seiner Website ganz klar aufzählt, welche rechtlichen und organisatorischen Hürden zu überwinden sind, daß aber jetzt, "mit einem Mal" doch eine rechtliche Prüfung erfolgen muß (hätte Dr. Öz ja auch schon machen können). Vorschlag: PEI fragen - die sind die zuständige Behörde. Denn es dürfte klar sein, daß eine Zulassungspflicht besteht.
Noch weniger genial, viel mehr bezeichnend, ist allerdings die derzeitige Aufmachung der Homepage des Vereins in Gründung: Einerseits die scheinbare Unvoreingenommenheit, die dann hübsch von Jubelbeiträgen allerorten konterkarriert wird, andererseits das konspirative Element, die an anderer Stelle aufgezähllten Namen des Vorstandes in einen geschützten Bereich zu stellen und den gestrigen Informationsabend unter konspirativen Bedingungen stattfinden zu lassen. Herzlich habe ich allerdings über Ihren "Teaser" lachen müssen - "wenn Sie skeptisch sind, kommen Sie TROTZDEM zu uns" - sehr unterhaltsam, überzeugend, allerdings fast schon etwas sektoid. Man könnte geneigt sein zu fragen: "Wohin denn, wenn Sie keine Adresse bekannt geben?"
Avatar #713265
Peter Birkel
am Donnerstag, 21. Juli 2016, 13:00

Eine geniale Methode!

In zahlreichen Experimenten im Labor ist es gelungen bösartige Tumorzellen in gutartige umzuwandeln. Das Immunsystem erkennt nach der Kultivierung und Transformierung die abtrünnigen (Krebs-)Zellen und kann (wieder) gegen diese vorgehen.

Bleibt nur noch die rechtliche Überprüfung, ob diese Methode (autologe Zelltherapie) unter das Arzneimittelgesetzt fällt oder nicht. Wenn keine Zulassungspflicht besteht kann die Methode kurzfristig etabliert werden.

In 14 Tagen ist mit dem Ergebnis der rechtlichen Überprüfung durch einen Medizinrechtler zu rechnen.
Avatar #713265
Peter Birkel
am Donnerstag, 30. Juni 2016, 14:10

Was passiert bei der iREM-Methode?

Eigentlich erfolgt durch iREM "nur" eine Umerziehung der bösartigen Krebszellen in Gutartige (= immunological Re-Education of Malignancy).

Vor der Zellmodifierzung wird dem Patienten (operativ) Tumormaterial entnommen, welches dann im Labor kultiviert und vermehrt wird.

Bei der Zellmodifizierung selbst werden die Tumorzellen so manipuliert, dass das Immunsystem diese als abtrünnig erkennt. Grundsätzlich sind die Tumor- und Immunzellen von der gleichen genetischen Herkunft und tragen gleiche Eigenschaften.

Therapeutisch bedeutsam ist die Sensibilisierung des Immunsystems. Dabei erfolgt quasi eine Bekanntmachung der Immunzellen mit den modifizierten Tumorzellen ("Beschnuppern", ein "Sich-Aneinander-Annähern").

In dieser Phase erkennt das Immunsystem die Fehlerhaftigkeit der Tumorzelle und leitet einen Umerziehungsprozess ein. Jetzt übernimmt das Immunsystem gewissermaßen die anleitende Funktion eines Erziehers, der die abtrünnigen, rebellischen Geschwister zur Raison bringt. Diese speziell ausgebildeten Leukozyten werden anschließend dem Patienten transferiert und beginnen im Körper sofort mit ihrer erzieherischen Arbeit, welche(wahrscheinlich) lebenslang aktiv bleibt.

Die Zukunft wird wahrscheinlich nicht mehr (nur) auf die Zerstörung der Tumorzellen fixiert sein, sondern darauf, den "natürlichen Tod der Tumorzellen herbeizuführen".

Die "Umerziehung" bösartiger Krebszellen zu harmlosen Geschwülsten ist in der "wissenschaftlichen Medizin eine Sensation" und eine grundsätzliche INNOVATION
Avatar #612077
EEBO
am Donnerstag, 30. Juni 2016, 10:40

@ Peter Birkel

Es freut mich ja schon, daß Sie verstanden haben, daß Werbung vor allem Wiederholung bedeutet. Ein Zuviel des Guten kann aber auch einen negativen Effekt haben. Ansonsten würde ich vorschlagen, da Sie in ignorant-rabulistischer Art und Weise nichts mehr aufgreifen, was ich kritisiere, gründen Sie doch eine Religionsgemeinschaft für iREM (=IRrationaler Ergebnisloser Mumpitz), anstatt Pseudomedizin zu verkünden. Auf seiner Website sieht Dr. Öz ja ganz attraktiv und gütig aus - zwei wichtige Voraussetzungen für einen Erfolg als Heiland.
Avatar #697854
Dr.Bayerl
am Donnerstag, 30. Juni 2016, 08:04

die eCard hat allerdings mit medizinischen Innovationen nicht das geringste zu tun

Dann könnte man auch das Auto eine medizinische Innovation nennen, weil es die Patienten bequem zum Dr. bringt. Autounfälle inclusive.
Weshalb das politisch gewollt ist mit Sanktionsdrohung macht einen Arzt schon sehr nachdenklich.
Avatar #713265
Peter Birkel
am Donnerstag, 30. Juni 2016, 07:42

Was passiert bei der iREM-Methode?

Eigentlich erfolgt durch iREM "nur" eine Umerziehung der bösartigen Krebszellen in Gutartige (= immunological Re-Education of Malignancy).

Vor der Zellmodifierzung wird dem Patienten (operativ) Tumormaterial entnommen, welches dann im Labor kultiviert und vermehrt wird.

Bei der Zellmodifizierung selbst werden die Tumorzellen so manipuliert, dass das Immunsystem diese als abtrünnig erkennt. Grundsätzlich sind die Tumor- und Immunzellen von der gleichen genetischen Herkunft und tragen gleiche Eigenschaften.

Therapeutisch bedeutsam ist die Sensibilisierung des Immunsystems. Dabei erfolgt quasi eine Bekanntmachung der Immunzellen mit den modifizierten Tumorzellen ("Beschnuppern", ein "Sich-Aneinander-Annähern").

In dieser Phase erkennt das Immunsystem die Fehlerhaftigkeit der Tumorzelle und leitet einen Umerziehungsprozess ein. Jetzt übernimmt das Immunsystem gewissermaßen die anleitende Funktion eines Erziehers, der die abtrünnigen, rebellischen Geschwister zur Raison bringt. Diese speziell ausgebildeten Leukozyten werden anschließend dem Patienten transferiert und beginnen im Körper sofort mit ihrer erzieherischen Arbeit, welche(wahrscheinlich) lebenslang aktiv bleibt.

Die Zukunft wird wahrscheinlich nicht mehr (nur) auf die Zerstörung der Tumorzellen fixiert sein, sondern darauf, den "natürlichen Tod der Tumorzellen herbeizuführen".

Die "Umerziehung" bösartiger Krebszellen zu harmlosen Geschwülsten ist in der "wissenschaftlichen Medizin eine Sensation" und eine grundsätzliche INNOVATION
Avatar #612077
EEBO
am Mittwoch, 29. Juni 2016, 12:38

Trotzdem

werden die Aufsichtsbehörden Ihrem Anführer Dr. Öz auf die Finger klopfen, wenn er weiter seine Experimente an Menschen betreibt. Nebenbei sollten Sie sich einmal einen besseren Juristen besorgen. Im übrigen: Poetische Texte sollten Sie lieber mal beim örtlichen Schreibwettbewerb einreichen. Die "Fachwelt" ist jedenfalls höchst desinteressiert an derlei Hirngespinsten.
Avatar #713265
Peter Birkel
am Mittwoch, 29. Juni 2016, 10:05

Was passiert bei der iREM-Methode?

Eigentlich erfolgt durch iREM "nur" eine Umerziehung der bösartigen Krebszellen in Gutartige (= immunological Re-Education of Malignancy).

Vor der Zellmodifierzung wird dem Patienten (operativ) Tumormaterial entnommen, welches dann im Labor kultiviert und vermehrt wird.

Bei der Zellmodifizierung selbst werden die Tumorzellen so manipuliert, dass das Immunsystem diese als abtrünnig erkennt. Grundsätzlich sind die Tumor- und Immunzellen von der gleichen genetischen Herkunft und tragen gleiche Eigenschaften.

Therapeutisch bedeutsam ist die Sensibilisierung des Immunsystems. Dabei erfolgt quasi eine Bekanntmachung der Immunzellen mit den modifizierten Tumorzellen ("Beschnuppern", ein "Sich-Aneinander-Annähern").

In dieser Phase erkennt das Immunsystem die Fehlerhaftigkeit der Tumorzelle und leitet einen Umerziehungsprozess ein. Jetzt übernimmt das Immunsystem gewissermaßen die anleitende Funktion eines Erziehers, der die abtrünnigen, rebellischen Geschwister zur Raison bringt. Diese speziell ausgebildeten Leukozyten werden anschließend dem Patienten transferiert und beginnen im Körper sofort mit ihrer erzieherischen Arbeit, welche(wahrscheinlich) lebenslang aktiv bleibt.

Die Zukunft wird wahrscheinlich nicht mehr (nur) auf die Zerstörung der Tumorzellen fixiert sein, sondern darauf, den "natürlichen Tod der Tumorzellen herbeizuführen".

Die "Umerziehung" bösartiger Krebszellen zu harmlosen Geschwülsten ist in der "wissenschaftlichen Medizin eine Sensation" und eine grundsätzliche INNOVATION!
Avatar #713265
Peter Birkel
am Sonntag, 19. Juni 2016, 21:20

1. rechtliche Überprüfung gibt folgenden Hinweis...

Einer Zulassung bedarf es nicht für Arzneimittel, die Arzneimittel sind, bei deren Herstellung Stoffe menschlicher Herkunft eingesetzt werden und die entweder zur autologen oder gerichteten, für eine bestimmte Person vorgesehene Anwendung bestimmt sind oder auf Grund einer Rezeptur für einzelne Personen hergestellt werden.

Gemäß dieses Passus des AMG unterliegen Arzneimittel für neuartige Therapien, die auf autologen Zellen basieren, "nicht" der Zulassungspflicht.

Ähnlich verhält es sich mit der EU-Gesetzgebung.

Derzeit wird dies rechtlich und unabhängig, sowie vertiefend überprüft.
Avatar #612077
EEBO
am Sonntag, 19. Juni 2016, 00:09

Als Pressesprecher und Unternehmensberater, Herr Birkel,

sollten Sie ein wenig mehr Souveränität walten lassen, wenn Sie das Anliegen von Dr. Öz nicht noch unsinniger erscheinen lassen wollen, als es ohnehin schon ist. Angesichts Ihrer Ausfälle werde ich meine Maske auch nicht fallen lassen. Auf jeden Fall werde ich mich von Ihnen aber auch nicht einschüchtern lassen. Und siehe da, Sie antworteten doch - inhaltlich in üblicher uninformierter Art und Weise, wie ich es von Ihnen ja schon gewohnt bin. Keine Studien, keine belastbare Laborforschung, aber ein Heilungsversprechen bei sträflicher Vernachlässigung der Erfolge der universitären Medizin.
Interessant auch, daß Sie nicht willens oder in der Lage sind, die Website Ihres Heilsbringers Dr. Öz zu lesen, in welcher er klar erkennt (tut Wikipedia übrigens auch, mit allen Links zu den einschlägigen Gesetzen), daß sehr wohl das Arzneimittelrecht bei sog. "Arzneimitteln für neuartige Therapien" greift.
Wie errechnen Sie eigentlich die iREM-Kosten? Würfeln Sie? Und was hat es denn zu bedeuten, dass Dr. Öz eine Wortmarke auf dieses Kürzel angemeldet hat: https://register.dpma.de/DPMAregister/marke/register/3020162111996/DE. Will er sein zartes, von Hoffnung gedüngtes Pflänzchen vor big pharma oder gar (horribile dictu!) bösen Scharlatarnen schützen (ich stelle mir lebhaft vor, wie die sich auf diese voer Buchstaben stürzen werden)? Oder steckt da etwas ganz anderes dahinter? Wußten Sie überhaupt schon davon?
Avatar #713265
Peter Birkel
am Samstag, 18. Juni 2016, 14:06

Warum IREM und was wird das kosten (ein Vergleich)…

Nach einer 1. Einschätzung werden die Behandlungskosten zwischen 10.000,-- und 20.000,-- € liegen, dabei sind enthalten die Kosten für Laborpersonal, Arzt, Verbrauchsmaterial, Probenvorbereitung, Kranken­haus­auf­enthalt und die Schulung. Die Chancen auf Heilung stünden gut.

Die durchschnittliche Kosten eines Krebspatienten bis zum Ableben überschreiten meist und deutlich 100.000 €. Bis dahin wurden jedoch nur lebensverlängerte Massnahmen, vielleicht für 2 Jahre, durchgeführt.

Voraussichtlich unterscheidet sich die Methode iREM von einem somatischen Zelltherapeutikum (= einem biologischen Arzneimittel) nach der EU-Richtlinie dadurch, dass Empfänger und Spender die „gleiche Person“ sind. (Hinweis: Bei der Gesetzesdefinition wird davon ausgegangen, dass Empfänger und Spender „unterschiedliche“ Personen sind.) So trifft diese Richtlinie nicht zu, ebenso wenig wie das Arzneimittelgesetz. Dies wird jedoch derzeit aus rechtlicher Sicht bzw. Einstufung überprüft.

Eine „fachliche“ Überprüfung der „Methode iREM“ kann bei Interesse jederzeit durch „Fachleute“ erfolgen. Interessierte wenden sich bitte an mich; ich organisiere alles Weitere.

Um mit den Worten des kritischen Verfassers in dem Forum psiram zu sprechen:
„Die von Öz aufgestellten Behauptungen bezüglich einer "Umerziehung" bösartiger Krebszellen zu harmlosen Geschwülsten wäre in der wissenschaftlichen Medizin eine Sensation mit großem Medienecho und Reaktionen von Fachkreisen“.

Dem habe auch ich nichts mehr hinzuzufügen.
Avatar #713265
Peter Birkel
am Samstag, 18. Juni 2016, 10:52

Nur Geduld...

...auf Ihre blöden und arroganten Kommentare antworte ich nicht.

Doch eine persönliche Anmerkung sei erlaubt:
Sie sind und tun nur so stark, solange Sie das unter dem Deckmantel der Anonymität tun können. Vor Ihnen muss man sich weder fürchten noch Respekt haben. Schade, dass es solche Menschen/Stänkerer gibt. Ein hoch dem (versteckten) Internet...


Avatar #612077
EEBO
am Samstag, 18. Juni 2016, 10:04

Na,

wo bleiben denn die Antworten auf meine Fragen? Außer einer ziemlich allgemeinen Phrase zu Innovationen, die derzeit nicht vom Himmel auf unsere Köpfe fallen, nur beredtes Schweigen?
Wenn es darum geht, lauthals nach exotischen Verfahren zu rufen, ohne irgendwelche Konsequenzen hierbei zu bedenken, dann sei Ihnen doch einmal als Gegenmittel http://de.testingtreatments.org/tt-main-text/1-neu-aber-auch-besser/zu-schoen-um-wahr-zu-sein/#herceptin empfohlen. Und bei Trastuzumab gibt es immerhin eine nachvollziehbare Rationale für das Behandlungskonzept.
Avatar #713265
Peter Birkel
am Freitag, 17. Juni 2016, 08:47

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann...

Detlev Ganten von der Charité prophezeit die wichtigste Innovation in den kommenden Jahrzehnten...!?

Innovationen sind jetzt(!) gefragt, nicht erst in JAHRZEHNTEN.
Avatar #612077
EEBO
am Donnerstag, 16. Juni 2016, 21:15

In das "News"-Forum gewechselt?

Machet nix, ich lasse mich sowieso nicht abschütteln, aber dann doch zwei Fragen, mit der Bitte um eine fundierte Antwort:
1. Wieviel Kosten lassen sich denn durch die propagierte Methode einsparen?
2. Warum soll das Verfahren weder eine Impfung, noch ein Medikament sein und daher nicht unter die entsprechenden Regularien fallen?
Avatar #713265
Peter Birkel
am Donnerstag, 16. Juni 2016, 14:18

Zuviele Vorschriften für Innovationen...!

„Innovationen sind kein Wert an sich, das Gesundheitssystem muss sie finanzieren und alle Menschen müssen von ihnen profitieren können“, so die Staatssekretärin im Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium, Annette Widmann-Mauz. Doch das erfordert Zuversicht und Mut bei der Entwicklung und Einführung von Innovationen.

Zudem sollen neue Therapieansätze durch die Solidargemeinschaft finanzierbar bleiben. Aus der Sicht der Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­terin müssten schneller Mauern im Gesundheitswesen überwunden werden, um mehr gute (und neue) Lösungsansätze im Versorgungssystem zu etablieren.

Hierfür würden gerade durch den Innovationsfonds mit jährlich 300 Millionen Euro hauptsächlich solche Projekte gefördert, die auf die Regelversorgung übertragen werden können.

Mit der Methode „iREM“ (immunological Re-Education of Malignancy) gibt es eine „Alternative in der Krebsbehandlung“. Der Verein "iREM – Mit uns gegen Krebs" www.irem-gegen-krebs.de versucht diese Methode zu etablieren und richtet seinen Appell für eine schnelle Umsetzung der Methode an die Verantwortlichen in der Politik und den Verbänden, und sucht zur Unterstützung Angehörige und Betroffene.

Aufgrund einer Vielzahl von Vorschriften und Regelungen, sowie möglicher falscher Eingruppierung von IREM als Medikament bzw. Impfstoff, wird eine schnelle Umsetzung der Methode extrem erschwert.

Gerade diese Methode kann, vor allem neben einer dauerhaften Gesundung (leicht bis) schwer an Krebs erkrankter Menschen, zu einer drastischen Senkung der Gesundheitskosten beitragen.
Avatar #110369
jpink
am Freitag, 10. Juni 2016, 06:47

Absolut

Freilich gehört mein Kommentar zum Artikel. Haben Sie verstanden, was ich schrieb?

Ich kann natürlich auch Stellung nehmen zum Rest des Inhalts. Hygiene einerseits (Daumen hoch) und "neue Umweltbedingungen" andererseits (Daumen wieder runter). Ich fürchte nur, die zwangstransferfinanzierten Klopapierproduzenten produzieren schnurstracks am Problem vorbei. Die, von denen sie sich die Erhabenen alternativlos bezahlen lassen, werden dabei immer stärker über den Barren der Alternativlosigkeit des Bruttosozialproduzenten für "mehr Wachstum" gestreckt.

Ich hätte massenweise Diplome für Fachidiotie zu vergeben. Aber wer will die? Ich habe lieber die Ferse der Mutter aller Probleme angesprochen, hart evident, Klartext.

Einen Aufruf zur Innovation hätte ich auch. Wie wäre es, wenn auch andere Mut zu Mensch genug hätten. Nämlich Mensch genug, sich nicht mehr von Schwätzern am Nasenring durch die Arena ziehen zu lassen, die vom Schöpfer eigentlich als Menschenleben gedacht war. Den Austritt aus der Unmündigkeit wagen. Jetzt! Das wäre essentiell innovativ für die meisten auf diesem Planeten.
Avatar #713265
Peter Birkel
am Donnerstag, 9. Juni 2016, 08:40

Kommentar an falscher Stelle...?

Hallo jpink,

gehört Ihr Kommentar wirklich zu dem Artikel "Innovationen brauchen „harte Evidenz“, oder ist da Ihrerseits ein Fehler passiert? Oder habe ich da den Bezug zum Beitrag übersehen?
Ich bitte um Hinweis.
Avatar #110369
jpink
am Donnerstag, 9. Juni 2016, 05:44

Hauptsache Hauptstadt

Die Haltung der Alliierten, „daß die Bindungen zwischen
den Westsektoren Berlins und der Bundesrepublik
Deutschland aufrechterhalten und entwickelt werden,
wobei sie berücksichtigen, daß diese Sektoren wie bisher
kein Bestandteil (konstitutiver Teil) der Bundesrepublik
Deutschland sind und auch weiterhin nicht von ihr regiert
werden", bleibt unverändert.

Das kann jeder auf einschlägigen Seiten nachlesen. Ach, "Verschwörungstheorie", und spätestens ist das ja sowieso mit dem Verbalnotenaustausch von 2014 ein gutes Stück korrigiert worden. Puuuh, Schwein gehabt.

Der Fall tut nicht weh, aber der Aufprall. Und am Ende heißt es: "Tut nicht so, als hätten wir es Euch nicht gesagt." ...

Ich bin ein Zeitzeuge des Massenirrsinns. So muß es sich immer zugetragen haben vor großen Katastrophen.
LNS

Nachrichten zum Thema

16. August 2019
Berlin – Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundes­aus­schuss (G-BA) hat die Förderung von weiteren 59 Versorgungsforschungsprojekten beschlossen. Dazu gehören 19 themenspezifische sowie 34
Versorgungsforschungsprojekte profitieren weiterhin vom Innovationsfonds
17. Juli 2019
Berlin – Das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) in Köln soll mit dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Bonn fusionieren. Die
Behördenfusion im Gesundheitswesen geplant
26. Juni 2019
Berlin – Etwa jeder siebte Bundesbürger, der bei Deutschlands großer Gesundheitsstudie NAKO mitmacht, war schon einmal wegen einer Depression beim Arzt. Das ist eines der ersten Zwischenergebnisse der
Jeder Siebte hat laut NAKO-Studie Erfahrung mit Depressionen
31. Mai 2019
Berlin – In Pflege- und Seniorenheimen gibt es einen erheblichen Nachholbedarf hinsichtlich der augenärztlichen Versorgung. Zu diesem Schluss kam bereits 2016 eine Studie OVIS (Ophthalmologische
Stiftung Auge will ophthalmologisches Versorgungsdefizit in Seniorenheimen beheben
8. Mai 2019
Berlin – Vor dem Hintergrund von Diskussionen um Big Data und dem Hype um künstliche Intelligenz (KI) haben es Register in der medizinischen Forschung zuweilen schwer, aus dem Schatten dieser Themen
15,5 Millionen Euro für modellhafte Register der Versorgungsforschung
2. Mai 2019
Mannheim – Defizite bei der Versorgungsforschung zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Deutschland sieht die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung (DGK). Die
Kardiologen wollen Versorgungsforschung zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorantreiben
29. März 2019
Berlin – Der Innovationsfonds beim Gemeinsamen Bundes­aus­schuss (G-BA) hat sich etabliert und ist geeignet, die Versorgung in der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung (GKV) mit weiterzuentwickeln. Das geht
LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER