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Politik

Pflegeausbildung: Gröhe setzt auf Schwerpunktbildung

Montag, 20. Juni 2016

Berlin – Im Streit um die Reform der Pflegeausbildung will Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Hermann Gröhe (CDU) auch künftig eine Spezialisierung ermöglichen. „Wenn wir bei der gemeinsamen Berufsbezeichnung ‚Pflegefachfrau/Pflegefachmann’ die Schwer­punktsetzung mit einem Zusatz, etwa ‚Schwerpunkt Kinderkrankenpflege’, deutlich machen, können sich viele Betroffene eher wiederfinden“, sagte Gröhe den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Mit dem Pflegeberufsgesetz, das derzeit in der parlamentarischen Beratung ist, soll die Ausbildung von Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege zusammengelegt werden. Sie soll für alle drei Bereiche kostenlos sein. Opposition und Arbeitgeberverband hatten das Vorhaben als Rückschritt zu einer Einheitsausbildung kritisiert.

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Gröhe betonte, es werde kein Beruf abgeschafft. „Wir wollen die Attraktivität des Pflege­berufs und die Aufstiegschancen durch eine gemeinsame Ausbildung mit Schwerpunkt­setzung erhöhen“, argumentierte der Minister. Wichtig sei, dass die Pflegekräfte best­möglich auf die veränderten Anforderungen in der Pflege vorbereitet seien. © dpa/aerzteblatt.de

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