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Ambulante Versorgung: AOKen schreiben Zytostatika europaweit aus

Dienstag, 5. Juli 2016

Berlin – AOK Hessen, AOK Nordost und AOK Rheinland/Hamburg haben die Versorgung mit in Apotheken hergestellten parenteralen Zubereitungen aus Fertigarzneimitteln in der On­kologie zur unmittelbaren Anwendung bei Patienten erstmals europaweit ausge­schrie­ben. Das hat der AOK Bundesverband (AOK BV) bekanntgegeben.

Mit der Zytostatika-Ausschreibung nutze man die vom Gesetzgeber vorgesehenen Hand­lungsmöglichkeiten, hieß es. Die Verträge sollen im August 2016 starten und haben eine Laufzeit von einem Jahr mit der Option auf Verlängerung.

Die AOKen machen schon im Vorfeld deutlich, dass die Gebietslose so aufgeteilt wer­den, dass die Wege auch im Falle einer medizinisch notwendigen Ad-hoc-Belieferung kurz ge­nug sind. Das Versorgungsgebiet der AOKen in Hessen, Nordrhein, Hamburg, Meck­len­burg-Vorpommern und Brandenburg wurde für die Ausschreibung in 79 Gebiets­lose auf­ge­teilt.

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Laut AOK gibt es durch die europaweite Auschreibung für Patienten keine Konsequen­zen. Für niedergelassene Onkologen ergäben sich – je nach Apotheke, die den Zu­schlag erhalte – „lediglich neue Bezugswege“, so der AOK Bundesverband. Die Versor­gungsabläufe sollen laut AOKen zwischen den Vertragspartnern und der onkologischen Arztpraxis abgestimmt werden. Die reibungslose und schnelle Belieferung der Praxen sei „garantiert“, hieß es. © may/EB/aerzteblatt.de

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