Politik

Nur selten Falschdiagnosen beim Mammo­graphie-Screening

Montag, 11. Juli 2016

Berlin – Verschiedene internationale Publikationen haben in den letzten Jahren den Nutzen des Mammographie-Screenings infrage gestellt. Insbesondere durch Überdiagnosen schien der Nutzen des Screenings nicht sicher. Dies können beteiligte Ärzte nun ausräumen: Falschdiagnosen gibt es zwar – aber sie sind selten, teilte die Kooperationsgemeinschaft Mammographie heute mit.

Demnach wird bei 6 von 1.000 Frauen zwischen 50 und 70 Jahren durch sys­te­­matische Röntgenuntersuchungen Brustkrebs entdeckt. Drei Prozent der regelmä­ßi­gen Teilnehmerinnen erhalten eine falsche Tumordiagnose. Damit liegt Deutschland nach Aussagen der Kooperationsgemeinschaft bei den falsch-positiven Befunden unter dem Grenzwert der Europäischen Leitlinien von fünf Prozent. Die neuen Ergebnisse beruhen auf dem jüngsten Qualitätsbericht des Screenings für 2013.

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Von rund 2,9 Millionen untersuchten Frauen, die der Einladung zum Screening folgten, erhielten nach den jüngsten Zahlen 17.430 die Diagnose Brustkrebs. Allerdings wurden zuvor fast 129.000 Frauen erneut eingeladen, weil mindestens ein geschulter Arzt den Befund auffällig fand. „Das Mammographie-Screening steht immer wieder wegen ver­meintlich vieler Falschdiagnosen in der Kritik“, sagte Vanessa Kääb-Sanyal, Leiterin der Geschäftsstelle der Kooperationsgemeinschaft Mammographie. Ärzte im Screening müs­sten jedoch jedem begründeten Verdacht nachgehen, um kein Karzinom zu übersehen.

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Die Aufforderung zur Abklärung ist für viele Frauen ein Schock. Bei zwei Dritteln von ihnen konnten Ärzte 2013 aber schon nach kurzer Zeit durch weitere Untersuchungen, zum Beispiel mit Ultraschall, Entwarnung geben. Bei rund 35.000 Frauen blieb der Ver­dacht jedoch weiter bestehen. Nur ihnen wurde die Entnahme einer Gewebeprobe durch eine Mini-Operation empfohlen. Rund die Hälfte erhielt danach die Diagnose Brustkrebs.

Beim Screening würden heute 75 bis 80 Prozent der Brustkrebserkrankungen entdeckt, erläuterte Corinna Heinrich, Sprecherin der Kooperationsgemeinschaft. Dass es nicht 100 Prozent sein können, liege vor allem daran, dass Tumore auch zwischen den Unter­suchungen im Abstand von zwei Jahren wachsen könnten. Und sie könnten auch über­sehen werden.

Bei Frauen sind Karzinome in der Brust die häufigste Krebsart – und entsprechend gefürchtet. Nach den jüngsten Zahlen für 2012 gab es in Deutschland rund 70.000 Neuerkrankungen, 17.750 Frauen starben.

Das Screening-Verfahren, das zwischen 2005 und 2009 flächendeckend in Deutschland eingeführt wurde, ist mit Blick auf Kosten und Nutzen nicht unumstritten. Denn sichere Ergebnisse, ob Frauen durch das Verfahren wirklich einen Überlebensvorteil haben, können frühestens nach 10 Jahren vorliegen. Dafür wären Teilnehmeraten von 70 Pro­zent wünschenswert, in Deutschland liegen sie im Moment bei 57 Prozent. Oft haben Frauen Angst vor der Untersuchung – sie ist nicht ganz schmerzlos.

Nach den Statistiken des Robert Koch-Instituts (RKI) stiegen die Brustkrebs-Neuerkran­kungsraten in Deutschland seit 2005 zunächst sprunghaft an. Seit 2009 sind sie leicht rückläufig. Das deute darauf hin, dass in der ersten Phase des Programms viele Tumore deutlich früher entdeckt wurden als ohne Screening, heißt es im RKI-Zentrum für Krebs­registerdaten.

Fest steht auch schon, dass Tumore in der Altersgruppe der 50- bis 70-Jährigen durch das Screening in einem früheren und kleineren Stadium entdeckt werden als vor Beginn der Reihenuntersuchung. Das kann die Chancen erhöhen, dass Frauen bei Operationen ihre Brust behalten können und der Krebs noch nicht gestreut hat.

Trotz gestiegener Erkrankungszahlen sterben heute weniger Frauen an Brustkrebs als noch vor zehn Jahren, heißt es beim RKI. Die Überlebenschancen hätten sich vor allem durch Fortschritte in der Therapie deutlich verbessert. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wür­den beim Screening aber auch einige Tumore diagnostiziert, die sonst lebenslang uner­kannt geblieben wären und keine Beschwerden verursacht hätten. © dpa/aerzteblatt.de

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Staphylococcus rex
am Freitag, 15. Juli 2016, 00:38

Quod licet Iovi, non licet bovi

Herr Dr. Bayerl, offensichtlich gelten Ihre Regeln nur für Andere, nicht für Sie selbst. Der erste ad hominem Beitrag in dieser speziellen Diskussionsrunde stammt von Ihnen, und zwar vom 12.07., 16:27 Uhr. Von da an war das eigentliche Thema, nämlich Fehldiagnosen beim Mammographie-Screening, pure Nebensache.
Dr.Bayerl
am Donnerstag, 14. Juli 2016, 19:51

anonym und ad hominem scheint ja besonders modern und mutig zu sein.

Sie disqualifizieren sich damit selbst, wen interessiert schon ob Sie mich sympathisch finden. Ich sehe, Sie haben überhaupt nicht verstanden was ich inhaltlich gesagt habe:
Ein Lymphödem nach einer Therapie des Mamma-Ca sollte es ÜBERHAUPT NICHT MEHR GEBEN.
Soweit waren wir schon 1974, darüber dürfen Sie sich gerne kaputt lachen.
Nur kein Neid, Herr junger Kollege!
Und das hat durchaus auch etwas mit Frühdiagnose zu tun, unser Ausgangsthema.
Früher sagte man mal, gilt für mich immer noch, wir stehen als Zwerge auf den Schultern von Riesen. Sie scheinen aber darauf zu bestehen, Riesen sind schlecht, ich muss das Rad noch einmal neu zu erfinden.
Und wenn es Ihrer Meinung nach wieder Lymphödeme durch Behandlung geben darf, egal wie selten, mögen Sie das ja als Fortschritt betrachten, für mich ist es ein Rückschritt. Insbesondere wenn man das Risiko einer solchen Katastrophe auf die Patienten weiterreichen kann, das meinten Sie wohl mit "patriarchalisch"??? Der neue Typ Arzt? Ach ja, dafür ist ja das Heer der Psychologen zuständig.
Sie sind offensichtlich lernresistent. Es wird KEINESWEGS immer alles besser, manchmal auch schlechter.
Und noch eine kleinmütige Unterstellung von Ihnen über das Thema Systemtherapie bei Krebs darf ich richtig stellen. Ich habe bewusst zwischen Lokaltherapie und systemischer Therapie unterschieden und auch hier einiges "miterforscht" z.B. im Rahmen einer prospektiv randomisierten Multicenterstudie.
Aber das wollen Sie ganz sicher nicht hören. Ist auch ein anderes Thema.
Was Sie uns dagegen noch schulden, ist Ihre eigene Meinung zum Mammo­graphie-Screening,
oder gibt es die nicht mehr bei modernen Ärzten?
EEBO
am Donnerstag, 14. Juli 2016, 14:19

1974? Ich lache mich schlapp!

Abschließend meinerseits hierzu noch etwas: Dr. Bayerl, Sie haben leider wirklich keine Ahnung mehr. Was aktuell Konsens ist, habe ich vorgelegt. Was Sie vortragen, ist mit aktuellen Daten nicht belegt oder stammt aus der Zeit von superradikalen Ops à la Rotter und Halsted und Cobalt-60-Kanonen sowie fehlenden Systemtherapien. Schauen Sie sich doch einmal an, wie selten heutzutage ernsthafte Lymphödeme des Arms nach Tehrapie vorkommen. Gepaart wird dies mit einem wahrlich überholtem paternalistischen Konzept der Arzt-Patient-Beziehung.
"Ad hominem": Mir fällt regelmäßig auf, daß Sie zu allen möglichen Themen hier kommentieren. Vielleicht ist es meine jugendliche fehlende Erfahrung, aber ich selbst traue mir ein solch überragendes Wissen nicht zu. Wie Sie sehen können, habe ich gelegentlich auch eine bös-polemische Ader; was ich allerdings nicht besitze, ist eine oberlehrerhafte Art, den Diskutanten den Mund verbieten zu wollen, Threads "abschließend" zu bewerten und es auch sonst immer besser als alle anderen zu wissen.
Nebenbei kenne ich eine Menge Menschen, die bereits in den 70ern mitten im Berufsleben standen, sich allerdings ihre geistige Bewegsamkeit erhalten haben.
Fazit: Behaupten Sie, Herr Dr. Beyerl, doch, was Sie wollen, so oft Sie es wollen und wie Sie es wollen. Ernst nehmen wird Sie hier keiner mehr.

Aber damit bezüglich des Sentinelknotens Ruhe ist, zitiere ich aus der Leitlinie, um Sie endgültig zu widerlegen:
"Die Sentinel-Node-Biopsie (SLNB) ist eine zielgerichtete operative Maßnahme für die Erfassung des Nodalstatus beim Mammakarzinom. Das Verfahren dient der Identifikation von nodal-negativen Patientinnen, die keine weitere lokale Therapie im Bereich der Lymphabflussgebiete benötigen.
Unter der Voraussetzung einer standardisierten und qualitätsgesicherten Durchführung weist die SLNB eine hohe Staginggenauigkeit (Bergkvist, L et al. 2001; Kim, T et al.
2006; Krag, D et al. 1998; Kuehn, T et al. 2004; Tafra, L et al. 2001) und eine erheblich reduzierte Schulter-Arm-Morbidität auf (Fleissig, A et al. 2006; Veronesi, U et al. 2003).
Die SLNB geht mit einer sicheren lokalen Kontrolle (axilläre Rezidive < 1 %) einher (Palesty, JA et al. 2006; Smidt, ML et al. 2005; Veronesi, U et al. 2005a; Zavagno, G et
al. 2005)."
Dr.Bayerl
am Donnerstag, 14. Juli 2016, 08:41

Abschließend zur Sache als Arzt in einer politischen Diskussion.

ich habe hier keine Personen angegriffen, sondern den Beitrag über die Qualität der Mammographie VERTEIDIGT gegen unsachliche Kritik besonders aus der "Alternativ-Medizin". Bei diesem immer noch mit Abstand häufigsten bösartigen Tumor der Frau ist ein negativer Mammographiebefund eine maximal mögliche Beruhigung. Es gibt nun mal auch Karzinome, die man nicht tasten kann, mammographisch (bei Erfahrung) aber sehr sicher erkennen kann.
Desweiteren ermöglicht diese Früherkennung auch eine FRÜHBEHANDLUNG in einem Stadium, in dem der Tumor noch lokal heilbar ist. Bei der "Lokalbehandlung" gibt es die besten Argumente für die operativen ENTFERNUNG des Tumors (Goldstandard).
Da dieser Krebs große Variabilität mit sehr unterschiedlichen Verlaufsformen besitzt, wozu z.B. die Familienanamnese gehört, ist es aus ärztlicher Sicht völlig abartig und unmenschlich, einer Frau schon bei der Einladung zu einer Früherkennungsuntersuchung eine seitenlange medizinische Abhandlung über Therapie und Nebenwirkung zuzumuten. Dies kann nur mit dem Vorsatz verstänlich werden, die Frau an den Ärzten vorbei von der sinnvollen Früherkennung abzuhalten.
Hier setzt meine Hauptkritik an und hierin sehe ich einen bedenklichen Paradigmenwechsel in der Gesundheitspolitik, die vorsätzlich an der Ärzteschaft vorbei läuft.
Dass operative Eingriffe nicht nur hier, sondern generell besonders in der Schusslinie der Nichtmediziner liegt, ist kein Geheimnis und ein Rückschritt, kein Fortschritt; ein Blick über die Landesgrenze relativiert diese Vorwürfe sofort. Wir sind nicht der Nabel der Welt. Für bestimmte Eingriffe muss man schon ins Ausland fahren.
Weltmeister sind wir inzwischen allerdings im Ärztebashing einschließlich richterliche Entscheidungen. Es gibt ein "Recht" (Pflicht) auf volle Aufklärung, es gibt ein "Recht" auf Unterlassung der Aufklärung, es gibt ein "Recht" des Patienten vorgeschlagene Behandlung (auf Augenhöhe) abzulehnen, aber nach neustem Urteil wiederum die Pflicht des Arztes das zu ignorieren etc.

mfG
Dr.Bayerl
am Donnerstag, 14. Juli 2016, 07:02

@Staphylococcus rex ad hominem, frecher geht es nicht!!!

das sollte gelöscht werden!
Staphylococcus rex
am Mittwoch, 13. Juli 2016, 23:28

Umgangsformen

Das Thema Brustkrebs ist nicht mein Fachgebiet, deshalb werde ich mir nicht die Blöße geben, mich hier fachlich aufs Glatteis zu begeben. Was ich aber durchaus einschätzen kann, Herr Dr. Bayerl, das sind Ihre Umgangsformen. Sie gehen hier mit einer Aggressivität auf die Diskussionsteilnehmer los, die ich nur als äußerst befremdlich bezeichnen kann. Vor Allem das völlige Fehlen von Distanz im Umgang mit Ihren Diskussionspartnern schadet der Diskussion erheblich. Dieses Fehlen von Distanz kenne ich nur von zwei Personengruppen, einerseits von geistig zurückgebliebenen/Debilen, die es nicht anders können, und andererseits von psychopathisch veranlagten Alphatieren, die dieses Verhalten gezielt dazu missbrauchen, ihre Macht zu demonstrieren. Ich kenne Sie nicht, auch sind beide Alternativen wenig schmeichelhaft, deshalb überlasse ich es Ihnen zu entscheiden, zu welcher Gruppe Sie gehören oder ob Sie vielleicht doch Ihr Verhalten ändern wollen.

Im Übrigen habe auch ich lange genug an einer Uni gearbeitet, auch ich habe einige Doktorarbeiten betreut. Und was ich an Ihrer Argumentation am meisten vermisse, das ist der Umgang mit Fachliteratur. Erst kommen Sie in der Diskussion mit Allgemeinplätzen, und wenn dies nicht reicht, dann der Schwank aus der Jugendzeit als absolutes Totschlagargument. Dazu eine diffamierende Rhetorik gegen ganze Berufsgruppen: „Und hier schwammen die Gynäkologen von Anfang an ganz mächtig“. Beim Thema Brustkrebs kann ich nicht wirklich mitreden, aber wir sind schon oft genug im Forum aufeinandergetroffen, und zumindest beim Thema Infektionskrankheiten habe ich den gleichen Eindruck wie EEBO, das Wissen, was Sie hier im Forum präsentieren entspricht dem Lehrbuchwissen von vor 30 Jahren.

Bevor Sie im Forum mit anderen Personen interagieren, sollten Sie sich entscheiden was Sie wollen, eine Sachdiskussion oder Polemik, beides zusammen geht schlecht. Ich kann Ihnen nichts vorschreiben, aber ich kann Ihnen nur den dringenden Rat geben: Investieren Sie Ihre Kraft nicht in die Quantität Ihrer Beiträge sondern in deren Qualität. Dann werden Sie auch von den anderen Personen im Forum ernst genommen und dann kann sich daraus auch eine fruchtbare Diskussion ergeben.
Dr.Bayerl
am Mittwoch, 13. Juli 2016, 21:54

zur Achselhöhle:

Noch schwerer ist für einen Neuling natürlich die Achselhöhle mit den hauchdünnen Venenwänden und dem Plexus brachialis. Da der ganz überwiegende Teil der Ca´s im oberen äußeren Quadrant lokalisiert sind, ganz besonders wichtig. Und hier schwammen die Gynäkologen von Anfang an ganz mächtig, bis zur frechen Behauptung, das dürfe man aus immunologischen Gründen gar nicht machen. Und ich denke, das tun sie heute noch, wenn auch mit anderer Begründung.
Denn der viel geliebte Sentinel LK ist in seiner onkologischen Sicherheit bis heute nicht evidenz-basiert, zumal er KEINESWEGS anatomisch exakt definiert ist, wie soll das auch ohne histologische Überprüfung möglich sein, der hat kein Fähnchen, an dem steht ich bin der S.-LK.
Man kann ja gerade in der Mama-Chirurgie vieles "ungestraft" falsch machen, weil die Folgen oft erst nach Jahren erkennbar werden.
Und hier bietet sich die zweite Lokaltherapie zur "Beruhigung" natürlich an.
Hierzu habe ich am Niederrhein. Chirurgenkongress 1974 eine Vortrag gehalten, gestützt auf rel. große Zahlen, dass das Lymphödem des Arms, wirklich nichts schönes, (in Bonn) NUR bei Patientinnen aufgetreten ist, die axillär nachbestrahlt wurden. Die Radiologen waren sauer, o.k.
Heute in der Angst-Mache-Zeit werde ich hin und wieder gefragt nach der Prognose nach bestimmten Maßnahmen, die andere durchgeführt haben, was ich in der Regel ablehne, da ich das praktisch nicht mehr mache, auch nicht vermisse, gerne hab ich das nie gemacht. Nun wenn es dann Verwandte sind, und es wird noch der Op-Bericht vorgelegt, kann man nicht nein sagen. Dann sage ich allerdings, der reicht mir nicht, ich benötige den original-Histologie-Bericht des Endbefundes.
Und hier gibt es nun mal bei der angeblichen "kosmetischen Priorität" Tumore, die ("nach Aufarbeitung") bis zum Rand reichen also nicht im Gesunden reseziert wurden, aber danach NICHT nachoperiert wurden.
Und als peripherer Nervenchirurg hatte ich auch schon eine Patientin mit einer "Plexusreizung", bei der eine kombinierte Lokalmaßnahme der Achselhöhle durchgeführt worden war, sie war mir als Karpaltunnel-Syndrom zu mir geschickt worden, ja ich bin ein böser Chirurg, der selbst denkt, passte anatomisch nicht ganz :-) und hatte ein eindeutiges Tinel-Zeichen in der Achselhöhle, angeblich harmloses Narbengewebe. Nun, es war eine diffuses axilläres Mamma-Ca-Lokalrezidiv in einer Strahlenfibrose, nicht mehr radikal operierbar, eine gezielte Chemotherapie besserte den klinischen (und röntgenol.) Befund allerdings zunächst deutlich.
Ich mache mir keine Illusionen, dass ich den von Ihnen beschriebenen Trend aufhalten könnte,
was aber meine eigene Meinung nicht beeinflusst, dass für die Lokaltherapie die operative Entfernung der Goldstandard war, ist und bleiben wird und auch gewebeschonender ist.
... no-touch, im Gesunden. Es verbleibt nur gesundes gut heilendes Gewebe.
Einen Todesfall durch eine Brust-Op habe ich weder erlebt, noch davon gehört.
Vorstellen könnte ich es mir wegen der Länge (Narkose) bei manchen "plastischen Operationen",
da stand doch mal was in der Bildzeitung, das hat aber wirklich nichts mehr mit dem Mamma-Ca zu tun.
Dr.Bayerl
am Mittwoch, 13. Juli 2016, 20:53

Verehrter Herr EEBO, sagen Sie einfach nicht "stimmt nicht", wenn Sie anderer Meinung sind,

sondern begründen Sie das einfach sachlich. Ich komme aus einer sehr renommierten Uniklinik (Bonn, Gütgemann) und habe nicht nur Dr.Arbeiten an einem sehr großen Klientel durchgeführt, auch über das Lymphödem,
sondern auch die Entwicklung sehr aufmerksam studiert. Der Trend ist leicht zu berichten.
Bestrahlt wurde schon früher ZU VIEL, das musste man auch erst lernen. Ich habe noch selbst ein sekundäres Strahlen-Sa gesehen, eine wirklich grausame Angelegenheit.
Weiterhin hat es schon früher (in Frankreich) Frauen gegeben die die Brust TROTZ Karzinom unbedingt behalten wollten, hab ich allerdings selbst mein ganzes Leben nie von einer Frau mit Krebs gehört. Und dann muss man schlicht wissen dass die Bestrahlung wie die Operation eine LOKAL-Therapie ist, die man sowohl als entweder oder, oder als sowohl als auch anwenden kann,
wobei zweifellos beim entweder oder die Operation deutlich überlegen ist. Dazu muss man sie allerdings perfekt beherrschen wobei die wichtigste Regel das no-touch-Prinzip darstellt, vergleichbar mit einer septischen Op. Gütgemann hat dazu sogar die Handschuhe gewechselt, wenn er den Tumor nach der Entfernung noch genauer besichtigen wollte. Also bitte no-touch und damit natürlich immer im Gesunden. Ein Lokalrezidiv war extrem selten und galt als Operationsfehler.
Natürlich gab es auch kosmetische Zugangsstandards wie Mamillenrandschnitt etc. je nach Lokalisation.
Es ist kein Geheimnis, dass die Gynäkologen das erst lernen mussten und dass es anfangs vor Lokalrezidiven nur so wimmelte. Das darf keine Indikation für eine zusätzliche lokale Bestrahlung sein, so klingt es aber bei Ihnen.
Bestrahlt wurde bei uns daher nur da, wo man sinnvollerweise und bei derzeit erheblich schlechterer "Bildgebung" nicht drankam, das waren die retrosternalen LK bei (seltenem) medialen Sitz des Karzinoms. Fortsetzung Achselhöhle, noch spannender.
EEBO
am Mittwoch, 13. Juli 2016, 17:03

@ Dr. Bayerl

Was Sie Schreiben, stimmt leider nicht (mehr?). Und glauben Sie mir, ICH habe zwar keine Doktorarbeiten bislang betreut, aber oft genug in interdisziplinären Tumorkonferenzen von Brustzentren gesessen.
1. Das Risiko einer Stanzbiopsie, Tumorzellen auszusäen, ist bei Mammakarzinomen praktisch gleich null. Wenn in der Mammographie ein auffälliger Befund auftritt, dann erfolgt die Stanze. Das ist für die Patientinnen schließlich seelisch und körperlich belastend genug, andererseits sind Sensi und Spezi im Normalfall hoch genug.
2. FALLS dann noch Unklarheiten bestehen, wird die diagnostische Exstirpation ("Mamma-DE") erfolgen.
3. Und FALLS dann ein maligner Befund (auch ein DCIS) herauskommt, dann wird die onkologische (Nachresektion) erfolgen, sofern die Sicherheitssäume nicht ausreichend sind.
Eine "Aufklärung" der Patientin habe ich gar nicht zitiert, sondern nur auf die aktuell gültigen Behandlungsleitlinien verwiesen. Gerade aber befindet sich die Bewertung Axilladissektion im Umbruch, da diese noch seltener, als früher durchgeführt wird.
Bezüglich der Bestrahlung kann ich nur am Rande feststellen, daß auch hier gerade Studien laufen. Und ja, es gibt Fälle, in denen trotz axillärer Dissektion auch die Axilla (und nicht nur der supra- und infraklavikuläre Lymphweg, was aber auch nicht regelhaft gemacht wird) bestrahlt werden sollte. Diese sind allerdings selten.

Im übrigen bestrahlt hoffentlich heutzutage nicht mehr der Radiologe, sondern der Radio-Onkologe, besser bekannt als Facharzt für Strahlentherapie.
Herz1952
am Mittwoch, 13. Juli 2016, 14:29

Eigentlich kann jeder was gegen Scharlatane unternehmen.....

.....wenn er nur früh genug davon erfährt. Aber das ist der Haken.

Wenn jemand davon Kenntnis erhält, dann er nämlich den Fall bei der Staatsanwaltschaft anzeigen.

Aber, ob es der betroffen Person noch hilft ist fraglich. Aber vielleicht könnten andere Fälle dadurch verhindert werden.
Dr.Bayerl
am Mittwoch, 13. Juli 2016, 09:12

was zu kritisieren ist bei Krebserkrankungen, ist NICHT die "Schulmedizin",

die übrigens noch kein Mensch klar definiert hat, sondern die "Alternativmedizin". Schon ein irreführender Begriff, da das keine Medizin ist. Ich habe es selbst erlebt, dass sogar eine im Krankenhaus tätige Ordensschwester, nach erster (klarer) Brustkrebsverdachtsdiagnose von einem Heilpraktiker "abgeworben" wurde, der sie solange behandelt und "beruhigt" hat, bis sie quittegelb war (Lebermetastasen) und der Primärtumor schon aus der Brust sichtbar herausgewachsen war. Natürlich ist daran gestorben. Ich habe die Ärztekammer damals gefragt, ob man gegen solche Scharlatane nichts unternehmen könne.
Nein war die Antwort, nur gegen Ärzte. Die würden im Gefängnis landen die Alternativmediziner dürfen das straflos und die müssen auch keine Aufklärung betreiben.
Für mich ist diese völlig irrationale Hetze gegen das Mammographiescreening ein echter WENDEPUNKT in der deutschen Gesundheitspolitik, es geht bergab, Tote werden in Kauf genommen.
Auch sog. Wissenschaftler (Ökonomen) beteiligen sich daran.
Dr.Bayerl
am Mittwoch, 13. Juli 2016, 07:08

@WeiterZwei bitte beim Thema bleiben! Es geht um die diagnostische Qualität einer Untersuchung!

"dass Millionen von Frauen missbehandelt und umgebracht worden sind " das ist eine freche Lüge!!!
Sie wissen offenbar nicht was das Wort Evidenz bedeutet. Medizin war historisch immer von einem Rattenschwanz von Scharlatanen begleitet, denen man die Behandlung von Krebs heute gesetzlich verbieten sollte, wie ihrem zitierten Herrn Hefti, der "Nahrungsergänzung" verkauft. Und ihr Peter Gotzsche hat gar nichts "bewiesen", sondern Statistiken so abartig formalistisch kritisiert, dass seine Publikation gelöscht wurde.
Wollen sie eine Frau mit Krebsverdacht, immerhin der häufigste, zur "statistischen Randomisierung" von einer Behandlung ausschließen? Damit würde der Arzt im Knast landen!

Na klar Ärztebashing ist modern, wie etliche andere "pseudowissenschaftliche" Moden, eine Emanzipation der Doofen und Bösen.
WeiterZwei
am Mittwoch, 13. Juli 2016, 04:17

"Der Bericht ist irreführend"

Es ist wie Radiologe5678 gesagt hat: "Der Bericht ist irreführend"!

Aber das ist keine Überraschung....

Die echten Fakten über Brustkrebs und Mammografie (Bruströntgen) haben schon lange gezeigt, dass die Früherkennung von "Krebsen" mit Präventionsmaßnahmen (Beispiel: Mammografie) in vielen Fällen wegen Überdiagnosen falsch ist (Mammografie ist meistens Früherkennung von falschen "overdiagnosed" Krebsen und Spätererkennung, nicht Früherkennung, von echten Krebsen) , aber ganz viele Frauen trotzdem behandelt werden. Das Ergebnis is, dass Millionen von Frauen missbehandelt und umgebracht worden sind wegen diesen "fortgeschrittenen" Untersuchungen und medizinischen Behandlungen, und dass Mammografie viel mehr schweren Schaden anrichtet als dass es bedeutendes Gutes bringt (Quellen: Peter Gotzsche's 'Mammography Screening: Truth, Lies and Controversy' and Rolf Hefti's 'The Mammogram Myth').

Jeder der dieses Thema ein wenig genauer anguckt, kann sehen, dass es fast ausschliesslich fabrizierte Statistiken und "wissenschaftliche" Daten/Evidenz vom medizinischen Riesengeschäft sind, die diese Tests unterstützen.

Das riesige medizinische Krebsgeschäft hat schon jahrzehntelang das Volk angelogen mit falschen Statistiken. Dieses riesengrosse Geschäft sagt den Leuten wie unglaublich "forgeschritten" ihre Präventionsmaßnahmen, Untersuchungen und Behandlungen sind, aber verschweight den grossen Schaden, den sie wirklich anrichten. Es ist fast alles Lüge.
Dr.Bayerl
am Dienstag, 12. Juli 2016, 20:21

vielleicht sollte man daran erinnern,

... dass eine Krebsheilung nur durch Therapie möglich ist und ein "screening" noch keine Therapie darstellt. Das gilt schon seit weit über 100 Jahren. Und die Differenz zwischen Inzidenz und Mortalität beschreibt numerisch den Therapieerfolg, der gerade beim Mamma-Ca doch sehr hoch ist verglichen Lunge oder Magen. Der "Fortschritt" durch sceening ist naheliegend die Therapie in einem früheren "lokalem" Stadium. Wenn trotzdem noch 17.670 Frauen 2014 daran gestorben sind, ist das kein Grund die Hände in den Schoß zu legen und "watchfull waiting" zu predigen, bis die Metastasen da sind, oder gar das screening als gefährlich hinzustellen. Dafür ist das Alter gerade bei diesem Tumor viel zu gering UND die Operation vom Risiko minimal.
Ich warte schon mit Schrecken auf die Zeit, da ein Rechner das Todesurteil sprechen wird. Bei den Banken ist das mit der Altersgrenze heute schon so unmenschlich, keiner regt sich noch darüber auf.
Bei der Jugend (nur Mädchen) ist man da merkwürdigerweise sehr viel großzügiger (HPV-Impfung).
Dr.Bayerl
am Dienstag, 12. Juli 2016, 16:27

Einspruch Herr@EEBO

Entweder ist die Diagnose korrekt oder nicht.
Dazu ist das ganze Affentheater einschließlich Kernspin nicht zielführend,
sondern nur die EXZISION des verdächtigen Bereichs im Gesunden, früher Mamma-PE genannt,
eine Lappalie, als das noch in den Händen der Chirurgen war. Ich habe darüber mehrere Doktorarbeiten betreut. Was weg ist ist weg und muss NICHT nachbestrahlt werden.
Die von Ihnen zitierte angebliche "Aufklärung" der Patientin ist eine TOTALE KATASTROPHE, eine Überforderung und überflüssige Schockierung des Patienten. Die Patientin will und muss nicht alles erfahren, was ANDERE Brustkrebsformen alles bewirken können, sondern nur ihr eigener Tumor(-Verdacht).
Das Ding würde ich vor ihren Augen zerreissen!
Wer bei einer geplanten Mamma-PE über das Lymphödem des Armes redet und "aufklärt", hat nicht mehr alle Tassen im Schrank. Denn nach Kenntnis des Zusammenhangs kann das nur durch eine kunstfehlerhafte Behandlung entstehen,
nämlich einer Kombiation von Op + Radiatio der Achselhöhle.
Das ist heute ein Kunstfehler, hat sich das unter Gynäkologen und Radiologen immer noch nicht rumgesprochen??? Die Achselhöhle gehört NICHT bestrahlt.
Ich weis, dass es (selten) das multilokuläre Mamma-Ca gibt und ich weis auch, dass es das noch seltenere "okkulte Mamma-Ca" gibt bei dem bereits Achsel-LK-Metastasen vorliegen,
also ein echter bösartiger Tumor, das ist aber ein anderes Thema.

Wir reden hier von der hohen Qualität der diagnostischen Mammograpie und einem Ca in situ,
also einer Krebsvorstufe. Auch die Psyche der Patientin gebietet eher, das Ding zu entfernen, dann ist Ruhe. Die Biopsie kann sowohl haarscharf daneben gehen, wie Tumorzellen verbreiten.
Optimalerweise gehört natürlich noch der intraoperative Schnellschnitt dazu.

mfG
EEBO
am Dienstag, 12. Juli 2016, 12:59

Keine "Lappalie"!

Ein DCIS ist mit einer brusterhaltenden Therapie und adjuvanter Radiatio der gesamten Mamma oder bei ausgedehntem Befund mit einer Ablatio zu behandeln (S. hierzu die gültige S3-Leitlinie: http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/032-045OL.html und die AGO-Empfehlungen: http://www.ago-online.de/de/infothek-fuer-aerzte/leitlinienempfehlungen/mamma/). Die uns heute zur Verfügung stehende Bildgebung alleine reicht zur sicheren Differenzierung zwischen invasiven Ca. und Vorläuferläsionen leider nicht aus. Aber sicherlich werden wir, solange wir keine prognostischen Parameter zum Verhalten des DCIS haben, im Falle einer Diagnosestellung doch das "volle therapeutische Programm" fahren. Wir werden sehen, ob uns in der Zukunft entsprechende Instrumentarien zur differenzierten Therapie (oder auch Watch-and-Wait) zur Verfügung stehen werden.
"Die Entfernung ist immer wichtiger als die Diagnose." Nun ja, DANN können wir uns den ganzen Zauber der Stanzbiopsie bei unklarem Befund wohl ersparen?!

@ Mut zur Wahrheit: Ihr Beispiel spricht nicht gegen das Screening, wohl aber für eine körperliche Untersuchung vor der Mammographie.
Mut zur Wahrheit
am Dienstag, 12. Juli 2016, 08:59

_Warum wird die Sonographie nicht finanziert

Antwort zu teuer, und Zeitaufwendig..
Das Mammographiescreening ist nun echt das letzte, erst neulich wieder einen Tumor zur Biopsie bekommen, was war es: Eine Hautwarze...und das passiert jedes Jahr mehrmals...

Sofort: Abschaffen !
Dr.Bayerl
am Dienstag, 12. Juli 2016, 08:37

@Radiologe5678 zu viele "richtige Diagnosen" gibt es nicht, Herr Kollege, nur zu wenige!

DCIS Tumoren sind a) auch nur Verdachtsdiagnosen und b) weder Unglück noch Risiko, wenn sie entfernt werden. Eher eine Lappalie. Ud die Entfernung ist IMMER wichtiger als die Diagnose.
Die Radiologie ist (bei Erfahrung) so gut, dass ich hier auf eine zusätzliche PE verzichten würde.
Radiologe5678
am Montag, 11. Juli 2016, 22:57

Selten falsch Diagnosen

Der Bericht ist irreführend, bei der Kritik am Mammascreening geht es nicht um Falschdiagnosen, sondern darum, dass im Gegenteil zuviel richtig diagnostiziert wird und die zu 20 % aller Tumoren diagnostizierten
DCIS Tumoren in 15% der Fälle nie zum Tode oder Schaden einer Frau geführt hätten. Solche Verdrehungen der Tatatsachen nutzen die Befürworter des Screening gerne um die wirklichen Mängel der Methode
zu maskieren.

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