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Dortmunder Muttermilchbank versorgte im ersten Jahr 25 Frühchen

Dienstag, 12. Juli 2016

Dortmund – Das Klinikum Dortmund hat ein Jahr nach der Eröffnung einer sogenannten Muttermilchbank eine positive Bilanz gezogen. 25 Frühchen wurden in dem Jahr mit ins­gesamt rund 70 Litern Milch versorgt, sagte Pressesprecher Marc Raschke. „Spenderin­nen und Empfänger sind sehr zufrieden.“

Seit einem Jahr können Mütter, die ihr Frühchen im Klinikum Dortmund geboren haben, überschüssige Muttermilch spenden. Diese wird untersucht, pasteurisiert und eingefro­ren. Sechs Frauen hätten im vergangenen Jahr Milch gespendet. Vor Einrichtung der Bank erhielt das Klinikum Muttermilch aus Leipzig.

Die Kosten für das Lagern und und Überprüfen trägt die Klinik selbst. Es gebe aber aus medizinischer Sicht einen hohen Mehrwert. „Die Industrie hat es bis jetzt nicht geschafft, einen kompletten Ersatz für die Muttermilch zu entwickeln“, sagte Raschke. Die Mutter­milch sei wie Medizin für die Babys, da sie die Abwehrkräfte stärke. Durch die Kontrollen der Milch in der Klinik sei eine hohe Qualität gewährleistet. „Man kann Muttermilch auch im Internet bestellen, aber da weiß man nie, ob die wirklich rein ist.“

Die Muttermilchbank in Dortmund ist nach München die zweite in den alten Bundes­län­dern. Zwölf weitere befinden sich in den neuen Bundesländern. © dpa/aerzteblatt.de

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