NewsVermischtesCoachPTBS: App für traumatisierte Bundeswehrsoldaten
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

CoachPTBS: App für traumatisierte Bundeswehrsoldaten

Donnerstag, 14. Juli 2016

/dpa

Dresden – Um Soldaten nach belastenden Einsätzen bestmöglich zu unterstützen, hat die Klinik für Psychotherapie und Psychosomatik am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden gemeinsam mit der Universität der Bundeswehr München und dem Bundeswehrkrankenhaus Berlin eine Smartphone-App entwickelt. Der „CoachPTBS“ zeigt Wege in die medizinische Behandlung auf, informiert über die Erkrankung und bietet  Möglichkeiten zur Selbsteinschätzung.

Anzeige

„Seit dem Afghanistan-Einsatz sind posttraumatische Belastungsstörungen auch in der Deutschen Bundeswehr ein wichtiges Thema“, sagt Julia Schellong von der Trauma­ambulanz am Uniklinikum Dresden. Sie hat die Software gemeinsam mit ihrem Team entwickelt und will damit vor allem Hemmschwellen abbauen. „Denn viele Soldaten sind nach Auslandseinsätzen nicht immer sicher, ob sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen sollten“, so die Leitende Oberärztin.

Mit Hilfe der App lassen sich Symptome besser einordnen und erste Maßnahmen zur Behandlung ergreifen. „Leidet der Patient etwa an Schlafstörungen, Nachhallerinne­run­gen oder Ängsten, kann ihm die Applikation mit Entspannungsübungen erste Hilfen an­bieten, um das persönliche Belastungslevel zu senken“, so Schellong. Das ersetze zwar keine Behandlung, könne Betroffenen aber auf jeden Fall bei der Traumabewältigung helfen. © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

19. Juli 2019
Berlin – Der deutsche Markt bei digitalen Gesundheits- und Patientenakten nimmt weiter an Fahrt auf. Dabei geht es vor allem um neue Entwicklungen zur Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA)
Technikdienstleister Bitmarck sucht sich Hilfe für elektronische Patientenakte in Österreich
19. Juli 2019
Halle – Telemedizin könnte aus Sicht einer Wohnungsgenossenschaft in Halle gerade für ältere Menschen eine große Hilfe sein. Bei einem Projekt in 20 Wohnungen bewerteten 94 Prozent der Probanden das
Telemedizin für ältere Menschen große Hilfe
18. Juli 2019
Berlin – Die gematik – Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte sieht bei sich keinerlei Verantwortung für den Anschluss der Ärzte an die Tele­ma­tik­infra­struk­tur (TI). Das hat sie
gematik sieht bei sich keine Verantwortung für Anbindung der Praxen an die Tele­ma­tik­infra­struk­tur
18. Juli 2019
Mainz – Nach einer Cyberattacke auf Krankenhäuser und andere Einrichtungen des Deutschen Roten Kreuz (DRK) in Rheinland-Pfalz und im Saarland sind einige der Server wieder am Netz. Heute sei das an
Krankenhäuser nach Hackerangriff teils wieder am Netz
18. Juli 2019
Stuttgart – Aspekte für eine gelingende Digitalisierung im Gesundheitswesen haben die Partner des Projekts „eHealth HUB“ der Europäischen Union (EU) erarbeitet und in einem Konzeptpapier
E-Health-HUB legt Konzeptpapier zur Digitalisierung vor
17. Juli 2019
Mainz – Krankenhäuser und andere Einrichtungen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Rheinland-Pfalz und im Saarland sind von einem Cyberangriff betroffen. Das teilte die DRK Trägergesellschaft
Hackerangriff auf Krankenhäuser
16. Juli 2019
Hamburg – Künstliche Intelligenz, Big Data und die Digitalisierung im Gesundheitswesen können Ärzte entlasten. Diese müssen aber auf den Umgang mit den neuen Technologien gut vorbereitet werden, damit
LNS LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER