Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Hochschulen

Förderung für Open-Access-Platt­formen in Schleswig-Holstein

Donnerstag, 21. Juli 2016

Lübeck – Die Landesregierung Schleswig-Holstein hat einen Publikationsfonds einge­rich­tet, der Wissenschaftler bei der Veröffentlichung ihrer Arbeiten auf Open-Access-Plattformen unterstützt und damit den freien Zugang zu wissenschaftlichen Arbeiten fördert. Von den jährlich ausgeschütteten 100.000 Euro erhält die Lübecker Universität jeweils 20.000 Euro.

Mit dem Geld sollen die Publikationsgebühren bestritten werden, die für Autoren bei der Veröffentlichung ihrer Arbeiten auf Open-Access-Plattformen anfallen. Weil sie so die Kosten der Veröffentlichung selbst tragen, kann der Leser diese kosten­los einsehen. „Ich hoffe auf ein breites Interesse in der Forschung und möchte die Wissenschaftler aus­drücklich ermuntern, die Möglichkeiten zu nutzen“, sagte die Schleswig-Holsteinische Wissenschaftsministerin Kristin Alheit (SPD).

Die Lübecker folgen in ihrer Open-Access-Policy der „Berliner Erklärung über den offe­nen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen“ und befürworten damit den freien Zugang zu Ergebnissen wissenschaftlicher Forschung.

Erstunterzeichner des Dokuments waren unter anderem die Hochschulrektorenkonfe­renz, der Wissenschaftsrat, die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Max-Planck-Gesellschaft, die Fraunhofer-Gesellschaft, die Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz eV, die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren und der Deutsche Bibliotheksverband. Mittlerweile wurde sie von mehreren hundert nationalen und internationalen Institutionen unterzeichnet. © hil/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

22.11.17
Manipulation: Zuckerindustrie hält Forschungsergebnisse zurück
San Francisco – Erneut sieht sich die Zuckerindustrie mit dem Vorwurf manipulativer Vorgehensweisen konfrontiert. Die Sugar Research Foundation (SRF), heute bekannt als Sugar Association, soll vor 50......
12.10.17
Wissenschaftler legen Herausgeber­schaft von Elsevier-Zeit­schriften nieder
Berlin – Im Zuge der Auseinandersetzungen der deutschen Wissenschaftsorganisationen mit dem Wissenschaftsverlag Elsevier legen erste Wissenschaftler ihre Mitarbeit als Herausgeber und Mitglieder der......
26.09.17
Das richtige Studiendesign für den jeweiligen Forschungskontext auswählen
Köln – Randomisierte kontrollierte Studien (RCT) gibt es mittlerweile in verschiedensten methodischen Varianten. Sie sollen sicherstellen, dass die Schaden- und Nutzenbewertung einer medizinischen......
03.07.17
Krebsforscher überschätzen die Reproduzierbarkeit präklinischer Studien
Montreal – Ein Großteil der Krebsforscher überschätzt die Reproduzierbarkeit von Studienergebnissen. Selbst wenn die Ergebnisse aus ihrem Fachgebiet stammen, sind die meisten zu optimistisch, dass......
22.06.17
Wissens­kommunikation: Der Virusname entscheidet über die Impfquote
Salt Lake City/Iowa City – Der Name für einen Virus oder eine neu entdeckte Krankheit will gut überlegt sein. Er entscheidet darüber, wie ernst die Öffentlichkeit die potenzielle Gefahr nimmt. Ebenso......
31.05.17
Heilpflanzen: Studien untersuchen nur einen Bruchteil
London – Laut dem neuen Bericht „State of the World's Plants“ sollen 28.187 Pflanzenarten auf der Erde einen medizinischen Nutzen haben. Dabei handele es sich wahrscheinlich um eine sehr konservative......
24.03.17
E-Journals: Elsevier blockiert Verhandlungen über bundesweite Lizenzen
Berlin – Bei den gestrigen Verhandlungen mit dem Projekt DEAL der deutschen Wissenschaftsorganisationen hat der Verlag Elsevier zum wiederholten Mal kein Angebot vorgelegt, das auf die Forderungen der......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige