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Nationale Stillkommission informiert in sieben Sprachen

Donnerstag, 21. Juli 2016

Berlin – Die Nationale Stillkommission am Bundesinstitut für Risikobewertung informiert Schwangere und Stillende sowie Familienangehörige, Ärzte, Hebammen und Klinik­perso­nal jetzt in sieben Sprachen über das Thema Stillen. Neu hinzugekommen sind die Falt­blätter „Stillempfehlungen für Schwangere“ und „Stillempfehlungen für die Säuglingszeit“ in arabischer Sprache. Sie waren bislang in deutscher, türkischer, russischer, englischer, französischer und italienischer Sprache erhältlich.

Die Übersetzung der Faltblätter ins Arabische geht auf Anfragen von Ärzten sowie He­bammen zurück, die geflüchtete schwangere und stillende Frauen betreuen. Sie sollen Frauen über die Bedeutung des Stillens informieren und sie dazu ermutigen, sich bei Schwierigkeiten kompetente Hilfe zu suchen. Verschiedene Ansprechpartner sowie Orga­nisationen, die Hilfe anbieten, sind in den Faltblättern aufgelistet.

„Muttermilch ist die ideale Nahrung für Säuglinge und schützt durch die enthaltenen Ab­wehrstoffe vor vielen Infektionskrankheiten. Gestillte Kinder sind seltener krank als nicht gestillte Kinder“, informiert die Kommission. Zudem unterstütze das Stillen die Bindung zwischen Mutter und Kind. Auch wenn die Kinder bereits Beikost zu sich nähmen, sollten ihre Mütter sie parallel weiter stillen.

Die Nationale Stillkommission berät die Bundesregierung, gibt Richtlinien und Empfeh­lungen heraus und unterstützt verschiedene Initiativen gegen Stillhindernisse. © hil/aerzteblatt.de

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