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Deutsches Reanimationsregister verzeichnet den 100.000. Noteinsatz

Donnerstag, 21. Juli 2016

Kiel – 100.000 Notfalleinsätze hat das Deutsche Reanimationsregister der Deutschen Ge­sellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) bislang erfasst und ist damit europaweit eines der größten seiner Art. Koordinationsstelle ist das Institut für Rettungs- und Notfallmedizin (IruN) des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein.

Die Online-Datensätze stammen aber aus dem gesamten Bundesgebiet. „Das Deutsche Reanimationsregister ist als bundesweites Benchmarking ein wichtiges Werkzeug der not­fallmedizinischen Versorgungsforschung. Konkret dient es gleichzeitig dem Patienten durch die ständige Optimierung lokaler Versorgungsketten“, erläutert Jan-Thorsten Gräs­ner, Direktor des IruN.

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Der aktuelle Datensatz orientiert sich an internationalen Notfalldatensätzen sowie dem „Minimalen Notarztdatensatz der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin“ (MIND3). Über ihn werden nicht nur Reanimationen, sondern alle Herz-Kreislauf-Stillstände erfasst, auch wenn keine Reanimation stattfand.

Rettungs­dienste und innerklinische Rettungsteams sollen darin die gesamte Versor­gungs­­kette dokumentieren. Alle teilnehmenden Rettungsdienste und Krankenhäuser haben Zugang zu der Datensammlung, um Reanimationsmaßnahmen zu vergleichen. So können sie ihre jeweiligen Methoden selbstständig abgleichen und gegebenenfalls ver­bessern.

161 Rettungsdienste und 135 Kliniken geben aktuell ihre Daten ins Deutsche Reanima­ti­onsregister ein. © hil/aerzteblatt.de

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