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Rettungssanitäter demonstrieren in Mainz

Montag, 25. Juli 2016

Mainz – Mit der Forderung nach kürzerer Arbeitszeit und mehr Geld sind Rettungskräfte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Rheinland-Pfalz heute in einen Warnstreik getre­ten. Etwa 400 Beschäftigte nahmen nach Angaben der Polizei an einer Kundgebung in Mainz teil und zogen in einer Demonstration durch die Innenstadt. Die Dienstleistungs­ge­werkschaft Verdi hatte die Beschäftigten dazu aufgerufen, nachdem die Tarifverhand­lun­gen in der vierten Runde ergebnislos geblieben waren.

Die Gewerkschaft will die Belastung im Rettungsdienst verringern. Dazu fordert sie eine Erhöhung der Entgelte um sechs Prozent und eine Vergütung der Arbeitszeit, die über 38,5 Stunden hinausgeht. Außerdem soll eine maximale Arbeitszeit von 42 Stunden fest­gelegt werden.

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Bisher bieten die Arbeitgeber eine stufenweise Reduzierung der Höchstarbeitszeit bis 2021 auf 45 Stunden in der Woche an. DRK-Justiziar Stefan Wittenberger wies die Verdi-Darstellung zur Nichtvergütung von Überstunden zurück.

In den Tarifverhandlungen am vergangenen Mittwoch hatten sich die Arbeitgeber Be­denk­zeit erbeten. Die Verhandlungen sollen morgen in Stuttgart fortgesetzt werden. Verdi plant dort eine Demonstration. © dpa/aerzteblatt.de

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