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Politik

Streit über Sozialversicherungs­pflicht von Notärzten auf Rettungswagen

Mittwoch, 27. Juli 2016

/dpa

Schwerin – Gerichtsurteile zur Sozialversicherungspflicht von Notärzten, die auf Honorar­ba­sis für einen Rettungsdienst arbeiten, sorgen für Verunsicherung bei Trägern. Meck­len­burg-Vorpommerns Gesundheitsstaatssekretär Nikolaus Voss (SPD) forderte gestern eine tragfähige Lösung.

Die Rettungsdienste befürchten nach Darstellung eines Ministeriumssprechers, dass Ärz­te zu den Einsätzen nicht mehr bereit sein könnten, wenn sie von ihrem Honorar noch Bei­träge etwa zur Renten- oder Arbeitslosenversicherung abführen müssten.

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Bei der Ge­sund­heits­minis­ter­kon­fe­renz im Juni in Rostock-Warnemünde sei das Problem bereits angesprochen worden, sagte der Sprecher von Ministerin Birgit Hesse (SPD), die derzeit den Vorsitz führt.

Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Hermann Gröhe (CDU) habe Gesprächsbereitschaft signali­siert. Nach einem erstes Treffen in Berlin diese Woche betonte Voss, der Gesprächs­faden dürfe nun nicht abreißen. © dpa/aerzteblatt.de

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