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Ausland

Italienerin stirbt auf Reise von Weltjugendtag an Meningitis

Dienstag, 2. August 2016

Rom/Wien – Eine junge Italienerin ist nach der Teilnahme am Weltjugendtag in Krakau an Meningitis gestorben. Die Frau war während der Heimreise erkrankt und in eine Klinik in Wien gebracht worden. Vorsorglich bekämen Mitglieder ihrer Gruppe nun ein Anti­bio­ti­kum, teilte die italienische Bischofskonferenz CEI mit.

Rund 120 Teilnehmer aus Italien wurden prophylaktisch be­handelt, wie die Nachrichten­agentur Ansa heute berichtete. Vor dem Krankenhaus von Bozen sei nach dem Tod der Frau gestern Abend ein Zelt eingerichtet worden, in dem Ärzte die jungen Menschen und ihre Begleiter untersuchten. Jedoch habe sich bisher kein weiterer Fall von Meningitis bestätigt.

Zur Infektion ist in der Regel ein enger Kontakt nötig. Die Bischofskonferenz rief Teil­nehmer des Weltjugendtages auf, sich bei Symptomen wie Fieber, Hals- und Kopf­schmer­zen, Sehproblemen oder Eintrübung des Bewusstseins sofort an ein Kranken­haus zu wenden.

Wo sich die Frau infiziert hat, blieb zunächst unbekannt. In Krakau hatte sich die 19-Jährige in der „Casa Italia“, dem zentralen Treffpunkt der ita­lienischen Weltjugend­tagspilger aufgehalten. Die Wiener Ärzte und die CEI appellier­ten daher an alle Teil­nehmer des Jugendtreffens, die ebenfalls die „Casa Italia“ besucht ha­ben, sich einer Meningitis-Vorsorge zu unterziehen. Die Inkubationszeit einer Meningokokken-Erkran­kung kann zwischen zwei und zehn Tagen liegen. © kna/dpa/aerzteblatt.de

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