NewsÄrzteschaftWahlergebnis in Nordrhein: 21 neue Delegierte in der Ver­tre­ter­ver­samm­lung
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ärzteschaft

Wahlergebnis in Nordrhein: 21 neue Delegierte in der Ver­tre­ter­ver­samm­lung

Donnerstag, 11. August 2016

Düsseldorf – Mit einer Wahlbeteiligung von rund 53 Prozent haben die im Rheinland nie­dergelassenen Vertragsärzte und -psychotherapeuten der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNO) ihre neue Ver­tre­ter­ver­samm­lung (VV) gewählt. Damit lag die Betei­li­gung unter der von 2010 (etwa 58 Prozent).

19.565 KVNO-Mitglieder waren in der Zeit vom 2. Juli bis 3. August dazu aufgerufen, über die 50 Vertreter in der nächsten Amtsperiode zu entscheiden, die am 1. Januar 2017 beginnt und sechs Jahre dauert.

Nach dem jetzt offiziell vom Landeswahlausschuss festgestellten Wahlergebnis erhielt bei den Hausärzten „Die Hausarztliste“ des Hausärzteverbandes mit 1.533 Stimmen die meis­ten Stimmen; sie ist künftig mit neun (bisher acht) Sitzen in der VV der KV Nordrhein ver­treten und hält damit die Hälfte der 18 hausärztlichen Sitze in der VV.

Anzeige

Neu in der VV: Angestellte Ärzte aus der Niederlassung
Bei den Fachärzten versammelten die „Versorgerfachärzte“ mit 1.685 Stimmen die höchs­te Anzahl und sicherten sich damit ebenfalls neun VV-Mandate; insgesamt ver­teilen sich die 21 Sitze der Fachärzte auf acht Listen.

Unter den ermächtigten Krankenhaus- und angestellten Ärzten, die sechs Sitze in der VV haben, konnte der „Marburger Bund“ die meisten Stimmen (273) auf sich vereinen, damit allerdings nur zwei seiner bisher fünf VV-Sitze sichern. Die übrigen vier Sitze der ange­stellten Ärztinnen und Ärzte entfallen künftig auf Vertreter aus dem niederge­lassenen Be­reich. Bei den psychologischen Psychotherapeuten/Kinder- und Jugendlichen­psycho­the­ra­peuten, für die fünf Sitze in der VV reserviert sind, erhielt das „Bündnis Kooperative Lis­te“ die meisten Stimmen (954) und somit drei Sitze.

21 der 50 Delegierten ziehen neu in die VV ein. Die konstituierende Sitzung der neuen Amtsperiode findet am 8. Oktober 2016 im Düsseldorfer Haus der Ärzteschaft statt. Dann werden die Vorsitzenden der Ver­tre­ter­ver­samm­lung sowie der zweiköpfige hauptamtliche Vorstand gewählt. Nach Angaben der KV will sich der amtierende stellvertretende Vor­sitz­ende Bernhard Brautmeier erneut der Wahl stellen. Vorstandschef Peter Potthof habe sich noch nicht erklärt, hieß es. © EB/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

10. September 2020
Köln/Düsseldorf – Auf die besonderen Herausforderungen für die niedergelassenen Ärzte während der Coronapandemie hat die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein hingewiesen. Besonders der Mangel an
KV Nordrhein sieht sich auf künftige Pandemien besser vorbereitet
20. August 2020
Düsseldorf – Systematische, präventive und kostenlose Tests auf SARS-CoV-2 sind für Ärzte, das Personal in Praxen und Kliniken und in Pflegeeinrichtungen notwendig. Dafür hat sich die Kassenärztliche
KV Nordrhein mahnt kostenfreie Tests für medizinisches Personal an
7. August 2020
Düsseldorf – Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein hat eine positive Zwischenbilanz zur Wirksamkeit des Strukturfonds gezogen. Demnach erhielten im ersten Halbjahr 2020 mehr als 60
Große Resonanz auf Strukturfonds der KV Nordrhein
22. April 2020
Düsseldorf − Tausenden Arztpraxen in Nordrhein-Westfalen (NRW) drohen nach Einschätzung der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein wegen der Coronakrise Umsatzeinbußen. „Ich gehe davon aus,
Coronakrise führt zu Umsatzeinbußen der Praxen in Nordrhein
9. April 2020
Düsseldorf – Die AfD hat die geplante Verabschiedung des entschärften Pandemie-Gesetzes im Landtag in Nordrhein-Westfalen (NRW) ausgebremst. Die Rechtspopulisten erzwangen heute mit ihrem
AfD erzwingt dritte Lesung des Pandemie-Gesetzes in Nordrhein-Westfalen
30. März 2020
Düsseldorf – In einer epidemischen Lage von nationaler oder landesweiter Tragweite soll die nordrhein-westfälische Landesregierung künftig medizinisches Personal dienstverpflichten können sowie
Nordrhein-Westfalen will Zugriffsrechte auf Krankenhäuser und medizinisches Personal erweitern
17. März 2020
Düsseldorf – Die COVID-19 Epidemie in Deutschland und die Maßnahmen zu ihrer Verlangsamung sind für Arztpraxen nicht nur medizinisch, sondern auch wirtschaftlich eine Belastungsprobe. Darauf hat die
LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER