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Medizin

Warburg-Effekt: Wie 3-Bromopyruvat Krebs besiegen soll

Montag, 15. August 2016

dpa

Baltimore – Die Nachricht, dass die Substanz 3-Bromopyruvat möglicherweise für den Tod von mehreren Patienten an einem „alternativen“ Krebszentrum in Brüggen verantwortlich ist, hat auch in den USA für Aufsehen gesorgt. Dort hat eine Firma von der US-Arzneibehörde FDA bereits im Juli 2013 die Erlaubnis zur Durchführung einer klinischen Studie erhalten, die allerdings bisher nicht begonnen wurde. Im Jahr 2012 hatten Mediziner der Universität Frankfurt einen Heilversuch bei einem 16-jährigen Patienten unternommen.

3-Bromopyruvat (3BP) ist Derivat der Brenztraubensäure oder Pyruvat. Das Mittel hemmt das Enzym Hexokinase II, das den ersten Schritt der Glykolyse, also den Abbau von Glukose katalysiert. 3BP hemmt dadurch die Energieproduktion von Krebszellen. Tumorzellen bevorzugen als Energiequelle den raschen Abbau von Glukose, der auch ohne Sauerstoffzufuhr möglich ist. Dieses Phänomen, das zuerst von dem Biochemiker Otto Warburg beschrieben wurde und als Warburg-Effekt bekannt ist, wird seit Jahren in der Positronen-Emissions-Tomographie genutzt. Dort werden Metastasen durch die vermehrte Aufnahme von markierter Glukose geortet, die von Tumorzellen in sehr viel stärkerem Ausmaß als vom umgebenden Gewebe als Energiequelle genutzt wird.

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Dies hat den Radiologen Jean Francois Geschwind von der Johns Hopkins University in Baltimore zusammen mit den Biochemikern Young Hee Ko und Peter Pedersen veranlasst, die Wirkung von Substanzen zu untersuchen, die die Glykolyse blockieren. Vor 15 Jahren berichteten die Forscher in Cancer Letters (2001; 173: 83-91), dass 3BP Lebertumore bei Kaninchen „aushungern“ kann.

Seither wurden eine Reihe von in vitro-Experimenten publiziert, in denen eine krebs­hemmende Wirkung bei einer Vielzahl von Krebsarten beobachtet wurde. Geschwind hat mittlerweile die Firma PreScience Labs mit Sitz in Potomac/Maryland gegründet, die im Jahr 2013 die US-Arzneimittelagentur FDA davon überzeugte, dass die Ergebnisse aus tierexperimentellen Studien die Durchführung einer Phase 1-Studie rechtfertigen.

Diese Studie sollte laut der Webseite bereits Anfang 2014 beginnen. Bislang ist jedoch kein Projekt mit 3BP in clincicaltrials.gov gelistet. Der Grund ist unklar, möglicherweise haben sich jedoch – in nicht publizierten tierexperimentellen Studien? – toxische Effekte gezeigt. Der Hersteller experimentiert jedenfalls mit einer mikroverkapselten Formu­lierung von 3BP, die den Wirkstoff bevorzugt in der Nähe des Tumors freisetzen soll.

Nicht verkapseltes 3BP wurde laut einem Bericht im Journal of Bioenergetics and Biomembranen (2012; 44: 163-70) von einem Team um Tho­mas Vogl vom Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie der Uniklinik Frankfurt an einem 16-jährigen Patienten eigesetzt, der an einem fibrolamellären hepatozellulären Karzinom litt, einem seltenen Leberkrebs mit einer ungünstiger Prognose.

BP3 wurde bei dem Patienten in eine Leberarterie infundiert, um Wirksamkeit und Toxizität lokal zu begrenzen. Laut dem Bericht kam es zu einer Remission des Tumors, die allerdings den Tod des Patienten im Alter von 18 Jahren nicht verhinderte. Da es sich um einen Einzelfall handelt, blieb unklar, ob die Behandlung das Leben des Patienten tatsächlich verlängerte, wie die Autoren in der Studie vermuteten.

Andere Zentren sollen vereinzelt Behandlungen durchgeführt haben, darunter eine Klinik in Ägypten, die darüber im Chinese Journal of Cancer (2014; 33: 356-364) berichtet hat. Der Behandlungsversuch bei einem 28-jährigen Mann mit fortgeschrittenem Melanom erzielte jedoch keine Wirkung.

Die beiden Teams aus Frankfurt und Ägypten berichten nicht über Komplikationen, die auf eine erhöhte Toxizität hinweisen. Dies schließt sicherlich nicht aus, dass die Behandlung mit BP3 am „Biologischen Krebszentrum Bracht“ für den Tod von drei Krebskranken verantwortlich war, was derzeit von der Staatsanwaltschaft untersucht wird. © rme/aerzteblatt.de

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Avatar #711280
P.Peschel
am Freitag, 2. September 2016, 12:41

Warburg- Effekt Sport Mainstream...

Das sportliche Aktivitäten immer im hypoxischen Bereich sind ist nicht nur eine unsubstantiiert Behauptung sondern auch schlicht weg falsch. Hier ist die aerobe sportliche Aktivität gemeint und keine extremen Leistungen welche sich dann im anaeroben Bereiche abspielen können. Dieses ist eine Vermeidungsargumentation um einen Erkenntniszugewinn, welcher gegen den Mainstream ist, zu diskreditieren. Ein weiterer Aspekt ist bei mehr Bewegung und Sport das z. B. über den Venenplexus im Fuß ältere Blutkörperchen mechanisch zerstört werden und somit der Erneuerungsprozeß angeregt wird.
Das die Schulmedizin den Warburg-Effekt therapeutisch berücksichtigt kommt sicher zum Ausdruck in dem man Krebspatienten z. B. bei Krankhausenweisungen oder in der Praxis zuckerhaltige Lösungen infundiert...Des weiteren wirken Chemotherapeutika schlecht oder gar nicht im sauren Milieu sind aber ein großes Geschäft. Diese wiederum als nicht schwer toxisch zu bewerten ist genauso fragwürdig. Mehr als die Hälfte der Krebspatienten versterben ja nicht am Krebs sondern an der Chemo mit ihren Nebenwirkungen, oder? Die heute beschrittenen Wege der Immuntherapie gab es schon vor mehr als 60 Jahren in New York wurden aber im Ansatz von der Pharmaindustrie verdrängt. Auch die vielversprechenden Angiogensehemmer zum aushungern des Tumors brachten nicht den gewünschten Erfolg...möglicherweise wegen des Warburg-Effektes, aber aushungern des Tumors ist das alte Dogma. Sollte etwas von der Versorgung abgeschnitten werden bring auch die Chemo nichts da diese Mittel dann das Target nicht erreichen können, oder?
Avatar #88255
doc.nemo
am Montag, 29. August 2016, 08:38

@P.Peschel

Nicht alles, was in vitro funktioniert, erfüllt die Erwartungen auch in vivo. Es gibt Tausende oder Zehntausende von Substanzen, die auf dem Papier, im Computermodell, an Zellkulturen oder sogar an Testorganismen eine hervorragende Wirkung zeigen, am Menschen aber komplett versagen (warum auch immer) oder so toxisch sind, dass die Therapie den Patienten schneller umbringen würde als die Erkrankung. Ob 3-BP einen Warburg-Effekt auslöst oder nicht, spielt nur eine untergeordnete Rolle - wenn es zu giftig ist, um angewendet zu werden, nutzt es nichts. In dem beschriebenen Fall des 16-Jährigen wurde die Substanz intraarteriell verabreicht - eine Technik, die schon lange bekannt ist, aber insgesamt die in sie gesetzten Hoffnungen nicht erfüllt hat. Der Heilpraktiker hat die Substanz aber in vermutlich gnadenloser Einfalt systemisch verabreicht, obwohl es noch keine klinischen Studien mit dieser Anwendungsform gegeben hat. Ergo: 3-BP ist keine Behandlungsalternative und schon gar keine Alternativbehandlung!
Avatar #697854
Dr.Bayerl
am Samstag, 27. August 2016, 14:16

Hallo, verehrter Herr P.Peschel, sind Sie ein Arzt?

Ihr Beitrag ist bereits in sich widersprüchlich,
weil ja gerade der Sport überwiegend im Sauerstoffdefizit stattfindet. Maligne Tumoren sind zwar sehr unterschiedlich, aber in der Regel HYPER-vaskuliert, weshalb man z.B. Lebermalignome (Metastasen) angiographisch gut erkennen kann.
Andererseits gibt es wegen dem schnellen Wachstum auch typische zentrale Tumornekrosen, die könnten Sie evtl. durch O2-Zufuhr verhindern? :-)
Und wie kommen Sie auf den Mythos, dass der Warburg-Effekt unbekannt wäre oder ignoriert würde? Sowohl therapeutische Versuche (Insulin) wie die PET - Diagnostik (Positronen-Emissions-Tomographie) beziehen sich ausdrücklich auf Warburg 1930.
Beim letzten wird der vermehrte Glucose-Stoffwechsel durch radioaktive Markierung "sichtbar" gemacht, was die unblutige Diagnose einer Metastasierung in einem sehr frühen Stadium ermöglicht, bzw. auch eine extrem frühe Therapiekontrolle ermöglicht.
Avatar #711280
P.Peschel
am Samstag, 27. August 2016, 13:16

Der Warburg Effekt ist schon solange bekannt wird aber in der Therapie nie berücksichtigt...

Tumore sind meist hypoxisch also in saurer Umgebung und schlecht versorgt. Chemotherapeutika können bei diesen Bedingungen den Zielort deshalb schlecht erreichen und wirken auch nicht optimal im sauren Bereich...Neuere Forschungen gehen vom Dogma des Aushungerns des Tumors über zu verbesserter Durchblutung, Versorgung wie auch erhöhtem O2-Status. Nur mit Oxidativen Burst und ROS können die NK, Immunzellen Körperabwehr sowie z. B.Phagozytose ermöglichen. Daher ist der o. a. Ansatz ersteinmal plausibel...Anbei eine ältere Kurzerläutertung in Bezug zum Warburg Effekt zum besseren Verständnis.

www.scinexx.de Das Wisssensmagazin
Atemnot der Zellen lässt Tumore sprießen
Grazer Wissenschaftler belegen Warburg-Effekt
Österreichischen Wissenschaftlern sind wichtige neue Erkenntnisse in der Krebsforschung
gelungen. Anhand von Bäckerhefe haben sie in der Fachzeitschrift „PLoS ONE“ nachgewiesen, dass
verminderte Atmungsaktivität in Zellen eine Voraussetzung für die Entstehung von Tumoren sein
kann und diese auch rasant wachsen lässt.
„Hefezellen sind mit jenen des Menschen gut vergleichbar, vor allem in Punkto
Zellwachstum“, erklärt Professor Dr. Frank Madeo vom Institut für Biowissenschaften
an der Universität Graz, der zusammen mit Dr. Christoph Ruckenstuhl die neue
Studie geleitet hat. „Krebs ist nichts anderes als ein wild wachsender Zellhaufen, der
ungewöhnlich viel Energie verbraucht.“
Reduzierte Zellatmung vermindert Apoptose
Ruckenstuhl und Madeo konnten nun zeigen, dass die Reduzierung der Zellatmung
den programmierten, natürlichen Zelltod, die so genannte Apoptose, vermindert und
Zellen unkontrolliert überleben lässt. „Diese erhöhte Resistenz könnte entscheidend
zur Tumorbildung und Bösartigkeit (Metastasierung) beitragen“, bestätigt Madeo.
Gleichzeitig ist den Grazer Forschern mit diesem Modell der Beweis eines Überlebensvorteils von Zellen durch
den so genannten Warburg-Effekt gelungen. Der Biochemiker Otto Warburg - Nobelpreis für Medizin 1931 -
beschrieb bereits in den 1920er-Jahren, dass ein maßgeblicher Anteil der Energie in Krebszellen durch einfachen
Zuckerabbau (Glykolyse) generiert wird, bei gleichzeitiger Verminderung der Atmung. Erhöhte Atmungsaktivität
hingegen hemmt das Wachstum von Tumoren.
Bald neue Therapiemöglichkeiten?
Ob damit auch der Kampf gegen Krebs erleichtert wird und sich damit neue Therapie-Möglichkeiten auftun, sind
für Madeo - noch - Spekulationen. Der Molekularbiologe verweist jedoch auf Auffälligkeiten: „Interessanterweise
ist Ausdauersport eine der besten vorbeugenden Maßnahmen gegen Krebs. Dabei wird sowohl die
Sauerstoffversorgung des Körpers erhöht, als auch Zucker verbraucht - beides, klassisch nach der Warburg-
Hypothese, Gift für die Krebszelle.“
(DLO,idw - Universität Graz,03.03.2009)
Copyright (c) 1998 - 2010 scinexx
Springer Verlag, Heidelberg - MMCD interactive in science,
Düsseldorf
Avatar #697854
Dr.Bayerl
am Freitag, 26. August 2016, 13:20

Danke doc.nemo

Inzidenz und Mortalität, auf die heute jeder Interessierte zugreifen kann, ist halt schon zu viel für Herrn oder Frau Alma2000.
Heilung im noch nicht hämatogen metastasierten Stadium gab es operativ selbstverständlich schon vor über 100 Jahren. Ich habe beides gemacht, Operationen und sytemische Therapie wozu ja auch "Antihormone" gehören, ist ja auch "Chemie". Man sieht manchmal Frauen, die unter solcher Therapie noch recht unbeschwert herumlaufen, obwohl ihr Skelett im Rö-Bild wie ein Sieb aussieht.
Denken wird heute zunehmend durch Fühlen ersetzt, selbst in der früher nicht schlechten FAZ ist "Wut" ein ernsthaftes sachliches Argument geworden.
Wenn Denken nicht mehr kappt wird man persönlich.
Laienkritik ist heute besonders in Deutschland üblich, ich hake das im Einzelfall ab als ein Teil der Erkrankung. In USA, wo nicht alles besser ist, gibt es noch den Doctors Day, ein nationaler Feiertag. Davon können wir hier nur träumen :-)
Avatar #88255
doc.nemo
am Freitag, 26. August 2016, 08:43

@Practicus

Danke für Ihren Post, aber bezüglich der "amtsärztlichen Unbedenklichkeitsbescheinigung" möchte ich doch anmerken, dass es sich um eine "staatliche Unbedenklichkeitsbescheinigung" handelt, die per Gesetz von den Gesundheitsämtern erteilt werden muss. Viele Amtsärzte sind von der rechtlichen Sonderbehandlung der Schmalspurheiler und der "besonderen Therapierichtungen" genauso angepisst wie viele wissenschaftlich orientierte Ärzte.
Avatar #79783
Practicus
am Donnerstag, 25. August 2016, 23:23

@Alma2000

Was bitte haben Todesfälle bei einer Phase-II-Studie mit therapeutischen Experimenten von Nichtmedizinern zu tun? Wissen Sie überhaupt, was eine Phase-I- oder Phase-II-Studie ist?
Medizinische Studien werden von Ärzten durchgeführt und unterliegen strengen Regeln - vor Beginn einer Studie muss genau beschrieben werden, wer daran teilnehmen darf, unter welchen Bedingungen die Durchführung erfolgt, obendrein muss eine Ethikkommission (in der überwiegend Nichtärzte sitzen) die Studie genehmigen...
Einfach eine gerade mal an Zellkulturen und im Tierversuch in geringem Umfang getestete Substanz ohne Kenntnis möglicher Nebenwirkung und ohne die Fähigkeit, diese zu erkennen oder gar zu behandeln, bei lebenden, kranken Menschen anzuwenden - das ist typische Hybris von Heilpraktikern, die weder unsere "schulmedizinischen" Verfahren noch deren Wirksamkeit kennen, aber die eigenen Fähigkeiten grandios überschätzen...
Tagen Sie ruhig ihr Geld weiter zu selbstberufenen Heil"experten" mit amtsärztlicher Unbedenklichkeitsbescheinigung!
Avatar #88255
doc.nemo
am Donnerstag, 25. August 2016, 14:50

Sehr geehrter Herr Alma2000

(oder Frau Alma200 oder habe ich auch etwas überlesen?),
ja, Herr Dr. Bayerl ist wirklich Arzt, und nein, die Statistiken zur Brustkrebsmortalität sind nicht falsch. Dass Ihre Mutter nach 14 Jahren an möglichen Folgen der Chemotherapie gestorben ist, ist bedauerlich, aber vielleicht wäre sie ohne Chemo nach zwei Jahren an den Folgen der Krebserkrankung gestorben, wer weiß. Und ja, in der Schulmedizin/Forschung wird ganz offiziell und vor den Augen der Welt gestorben - die Gesamtmortalität beträgt sogar unglaubliche 100%! Ja, die schulmedizinische Forschung hat den großen Durchbruch in der Krebsbehandlung trotz jahrzehntelanger Bemühungen Tausender von Forschern und des Einsatzes von Milliarden von Dollar nicht geschafft. Glauben Sie allen Ernstes, dass einem gelernten Pharmazietechniker in seiner Wohnung mit der unkritischen Anwendung eines ungeprüften Medikaments an arglosen Patienten dieser Durchbruch gelingen könnte? Nun ja, wir werden es wohl nie erfahren, aber ich bin mir sicher, dass der Herr Heilpraktiker auch nie den Medizinnobelpreis erhalten wird. Was wollen Sie uns Ärzten mit ihren eifernden Posts eigentlich sagen? Dass Sie uns für Versager und Ignoranten halten? Nun ja, damit kann zumindest ich leben.
Avatar #715959
Alma2000
am Donnerstag, 25. August 2016, 09:58

3 TOTE PATIENTEN BEI CAR-T PHASE 2 STUDIE JUNO THERAPEUTICS WO IST DIE INFO HIER??

Und falls noch jemand Zweifel daran hegt, dass in der Schulmedizin/Forschung ganz offiziell und vor den Augen der Welt gestorben wird, darf er gern auf "The Scientist" die Nachricht zur Studie von juno Therapeutics lesen.

Da stirbt also ein Patient im Rahmen der Studie nach einer Hirnschwellung und siehe da: Die Studie wird nicht abgebrochen, nein, es sterben noch 2 Patienten bevor sie abgebrochen wird. Juno Therapeutics ist übrigens nicht geschlossen worden und die Patienten sind nicht wieder auferstanden.

Ich vermisse in diesem Zusammenhang einen medialen Hype, Titelseite in der Bildzeitung oder im Ärzteblatt......
Avatar #715959
Alma2000
am Donnerstag, 25. August 2016, 09:51

@ Herr Bayerl bitte lesen Sie doch alles richtig bevor Sie argumentieren

Sind Sie wirklich Arzt? Ich sprach die ganze Zeit von meiner Mutter nicht von meiner Frau, das sollten Sie nach diversen Posts doch endlich wissen. Leider habe ich das sehr oft bei Ärzten festgestellt die nur mit halbem Ohr hinhören und Patienten mit falschem Namen ansprechen. DAS ist unhöflich ebenso wie schlechtes Zuhören.

Nicht nur unhöflich sondern auch FRECH und FALSCH ist es allerdings die Mortalität so darzustellen als würden aus der "Gesamtmasse" der Brustkrebskranken 75% überleben und zwar (so darf man das verstehen) bis sie irgendwann an irgendetwas anderem sterben. Das ist VÖLLIG FALSCH und jeder der die Statistik nicht nur liest sondern auch VERSTEHT weiss das.

Entweder verstehen Sie nun wirklich nicht, dass diese Statistik völlig inakzeptabel (weil falsch) ist oder Sie wollen es nicht verstehen. Solange diese Statistik nur über 5 Jahre geht werden Zig Tausende Frauen belogen denn ihnen wird nicht deutlich erklärt, dass die Wahrscheinlichkeit NACH diesen 5 Jahren an einem Rezidiv oder einer therapieinduzierten (und womöglich tödlichen Folgekrankheit) zu sterben sehr hoch ist.

Es wäre EHRLICH und ANSTÄNDIG wenn dieser Misstand der irreführenden Statistik (die ja auch Sie nicht verstehen) endlich behoben würde. Solange es allerdings Schönmaler gibt die ganz offensichtlich missverständliche Fakten gutheissen muss sich jede Frau fragen was genau Ihnen an der derzeitigen statistischen Darstellung so gut gefällt? Mit "weitermachen wie bisher" werden Sie kaum weiterkommen. Dieser Herausforderung sollten Sie sich stellen (falls Sie tatsächlich Arzt sind).
Avatar #691359
Staphylococcus rex
am Montag, 22. August 2016, 01:09

Zurück zu den Fakten

Ich möchte die Diskussionsteilnehmer nicht unnötig mit Biochemie quälen, aber ganz ohne Biochemie geht es hier nicht. Die Glykolyse, deren erster Schritt durch 3BP gehemmt wird, ist nicht nur für den anaeroben Abbau zu Milchsäure wichtig, sondern auch für den weiteren oxidativen Abbau im Zitratzyklus:
https://de.wikipedia.org/wiki/Glykolyse
https://de.wikipedia.org/wiki/Citratzyklus
Das wiederum bedeutet, wenn das Gehirn hohen Dosen 3BP ausgesetzt ist, das dann DER WESENTLICHE Energieträger nicht mehr zur Verfügung steht, mit allen klinischen Konsequenzen. Der Zitratzyklus kennt alternative Substrate für den Energieabbau, diese müssten in einer solchen Situation wahrscheinlich künstlich ergänzt werden (als „Abschirmung“), siehe auch die Anmerkung von Dr. Bayerl zu den Fettsäuren:
https://de.wikipedia.org/wiki/Citratzyklus#/media/File:Citratcyclus-Ueberblick.svg

Was bedeutet das für eine mögliche Krebstherapie?
Krebsgewebe ohne ausreichende Gefäßversorgung ist auf einen anaeroben Stoffwechsel angewiesen und wahrscheinlich empfindlich für diesen Wirkstoff. Letztendlich handelt es sich um eine Chemotherapie, um eine Blockade eines grundlegenden Stoffwechselwegs. Bei einem infiltrativen Wachstum in einem lebenswichtigen Organ ist 3BP wahrscheinlich schonender als eine Bestrahlung und kann die Tumormasse reduzieren. Dagegen befinden sich Mikrometastasen meist in einem Umfeld mit ausreichend Sauerstoff. Das bedeutet, der Wirkmechanismus spricht für eine palliative, nicht für eine kurative Wirkung. Gleichzeitig bedeutet der Eingriff in einen grundlegenden Stoffwechselweg, dass zahlreiche Wechselwirkungen bedacht werden müssen. Z.B. wird in dem o.g. Wikipedia-Artikel darauf hingewiesen, dass Erythrozyten keine Mitochondrien haben und somit komplett auf die Glykolyse angewiesen sind, was bei einer Langzeit-Therapie zu beachten wäre.

Warum „Alternatives Krebszentrum“?
3BP ist nach meinem Wissen kein zugelassenes Arzneimittel. Ein Einsatz am Patienten sollte deshalb nur erfolgen, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
1. Vorherige Prüfung durch eine Ethik-Kommission. (Eine vorhergehende Prüfung in Tierversuchen setze ich voraus. Diese hat aber Grenzen, wie der missglückte Test der FAAH-Inhibitoren vom Anfang diesen Jahres zeigte.)
2. Aufklärung der Patienten über den experimentellen Charakter der Gabe und über die möglichen Risiken.
3. Engmaschige klinische Überwachung der Patienten durch erfahrene Ärzte, die frühzeitig Nebenwirkungen von normalen Krankheitssymptomen unterscheiden können.
4. Ein Qualitätssicherungsprogramm bei der Eigenherstellung eines Arzneimittels aus einer Rohsubstanz.
5. Regelmäßige Spiegelbestimmungen, um sowohl die Wirkungen als auch die Nebenwirkungen dosisabhängig bewerten zu können und um auf Besonderheiten des Stoffwechsels einzelner Patienten reagieren zu können.
6. Eine hochwertige wissenschaftliche Dokumentation, um im positiven Fall eine Zulassungsstudie zu ermöglichen.

Die Informationen in diesem Artikel sprechen dafür, dass keine einzige der Voraussetzungen aus meiner Aufzählung erfüllt ist. In diesem Fall ist der Einsatz einer ungeprüften Substanz an verzweifelten Patienten hochgradig unethisch und rechtfertigt den Einsatz der Gänsefüsschen beim Benennen der Einrichtung. Es spricht nichts gegen den Einsatz alternativer Therapien als unterstützende Therapie. Was dem Patienten nutzt, das ist gut, in dieser Hinsicht vertrete ich eine pragmatische Herangehensweise.

Wenn aber ein Heilpraktiker eigenmächtig eine Chemotherapie mit einem Wirkstoff ohne Zulassung durchführt (mich würde dabei schon die Quelle des Wirkstoffs interessieren), dann ist das in etwa so, als ob sich ein Hufschmied an der Steuerungselektronik eines Formel1 Motors vergreift. Kein Mensch würde seinen Sportwagen beim Dorfschmied tunen lassen, aber bei der eigenen Gesundheit werden Entscheidungen getroffen, die für mich rational nicht nachvollziehbar sind.
Avatar #697854
Dr.Bayerl
am Samstag, 20. August 2016, 21:51

Verehrter Herr @Alma2000, bleiben Sie höflich!

Der Verlust Ihrer Frau ist sicher bedauerlich, einer von etwas über 220.000 Todesfällen in Deutschland an Krebs pro Jahr.
Waren Sie nach meinem freundlichen Hinweis nun in der Lage, Inzidenz und Mortalität beim Mamma-Ca zu vergleichen? Ca. 75 % Heilung!
Ihre Antwort darauf ist nicht nur inakzeptabel unhöflich, sondern schlicht sachlich völlig daneben.
Wer hat Sie nur so aufgebracht? Was haben Sie konkret dagegen einzuwenden?
Ich habe selbst bei einer Krankenschwester erlebt, die ich noch kerngesund mit klinischem Anfangsverdacht auf Brustkrebs gesehen habe,
dass Sie anschließend von einem Heilpraktiker mit falschen Versprechungen von der notwendigen Behandlung abgehalten wurde und in weniger als 2 Jahren jämmerlich gestorben ist.
Das hat mich schockiert bis heute.
Mir ist es daher unbegreiflich, dass das überhaupt erlaubt ist. In Brüggen hört man inzwischen von über 70 Todesfällen.
Ärzte werden ja schon in Deutschland attakiert, wenn sie die Heilungsquote weiter steigern wollen durch Früherkennung durch Mammographie.
Andere Länder, auch Deutsche Krebszentren (Münster) haben schon nachgewiesen, dass das geht.
Avatar #715959
Alma2000
am Samstag, 20. August 2016, 09:39

Unerforscht ? Wie war es denn am Anfang der Chemo Ära Practicus?

Was haben denn die Mediziner an den Anfängen der Chemotherapie gemacht ? Genau sie mussten irgendwann an den "lebenden" Menschen. Leider mit fatalen Folgen wie wir alle wissen, denn die ersten Chemos waren alles andere als ein gesundheitsfördernder Smoothie. Sind es auch heute nicht.

Wo Sie gerade erwähnen was Heilpraktiker dürfen: Leider dürfen hierzulande auch Gynäkologen Mammographien der Brust machen finden Sie das nicht grotesk? Übrigens mit "Pseudoausbildung"....das ist ungefähr so als liessen Sie sich von Ihrem Proktologen die Haare schneiden.

Und nochmal zu den Chemos der Schulmedizin: Wenn ich mir ein Produkt kaufe welches auf wundersame Weise meine Falten glättet mir aber leider bei jeder Anwendung 10 neue zaubert dann ist das kein Therapieerfolg sondern....na Sie wissen schon.

Ich denke die tausende Frauen die immer noch jährlich am Brustkrebs sterben würden auch nicht von Therapieerfolg sprechen. Das machen nur Mediziner die sich selbst gern (Brustkrebsfrei) auf die Schulter klopfen.
Avatar #79783
Practicus
am Freitag, 19. August 2016, 19:56

Es geht ja nicht um die Substanz

sondern darum, dass Laien ohne medizinische Expertise mit weitgehend unerforschten Substanzen an lebenden Menschen experimentelle Therapien durchführen. Die "Pseudoausbildungen" mit dem Ziel eines Bestehens der "amtsärztlichen Überprüfung" sind keine "medizinische Ausbildung", für das Betreiben einer Heilpraktikerschule brauch man selbst nicht mal Heilpraktiker zu sein...

Heilpraktiker dürfen hierzulande alles außer gynäkologische Untersuchungen und Verschreiben rezeptpflichtiger Medikamente. Im Zweifelsfall auch intraarterielle Infusionen und Schönheitsoperationen in Lokalanaesthesie
Avatar #715959
Alma2000
am Freitag, 19. August 2016, 14:05

Thema verfehlt Herr Dr.

Die Frage mit der Reanimation ist hypothetisch oder? Daher sinnlos.
Wenn doch die Inzidenzen beim RKI auf Laienniveau angegeben sind wieso haben Sie sie dann nicht verstanden?
Das ist das bedauernswerte an der "Statistik", dass es immer noch Menschen gibt die sich die Zahlen schönreden oder sie gar nicht verstehen.

Im Übrigen liegen Sie völlig falsch, meine Mutter hatte keine Lungenmetastasen. Wenn Sie auch nur annähernd informiert wären wüssten Sie, dass die Bestrahlung der Brust u.a. der Wirbelsäule bei Knochenmetastasen die Lunge mitbetroffen kann.

Also immer erst informieren bevor Sie von oben herab über die "Undankbarkeit" der kritischen Bevölkerung lamentieren.

Avatar #715959
Alma2000
am Freitag, 19. August 2016, 13:56

Haben die Gänsefüsse einen Grund?

Und damit meine ich: Haben die Gänsefüsse bei "alternatives Krebszentrum" einen anderen Grund als den, dieses im Vorhinein zu diskreditieren? Verstehen Sie meine Frage nicht falsch, ich bin weder Heilpraktiker noch Verfechter irgendeiner Medizin mit fragwürdiger Wirkung.

Mir gefällt nur die Art der Debatte nicht. Oder schreiben Sie sonst gewöhnlich "Schulmedizinisches Zentrum" in Anführungszeichen? Ich finde bevor man in diese Debatte einsteigt gehören die Todeszellen der Schulmedizin auf den Tisch. Dann erübrigt sich wahrscheinlich der Hype der soeben in den Medien entsteht. Als Patientin und "normaler Mensch" muss man heute froh sein, dass es noch Leute gibt die nicht 10 Jahre lang forschen um herauszufinden, dass 10 Jahre Tamoxifengabe tatsächlich ein Vorteil gegenüber 5 Jahren ist. Leute die vor allem versuchen die URSACHE zu bekämpfen und nicht nur SYMPTOME.

Insofern passiert doch hier gerade nichts Besonderes verglichen mit dem was in den vergangenen 50 Jahren in der schulmedizinischen Krebsbehandlung passiert ist. Oder sagen wir in den vergangenen 30 Jahren denn in den späten 70ern sind die Patientin dank brachialer Chemos noch reihenweise von der Stange gefallen. Hat kein Hahn nach geschriehen. Was hat sich seitdem geändert? Die Mittel sind grossteils dieselben, heute jedoch synthetischer, damit "verträglicher" aber damit nicht weniger ZELTTÖDLICH.....und die URSACHE bekämpfen sie nach wie vor nicht.

Avatar #697854
Dr.Bayerl
am Freitag, 19. August 2016, 10:45

@Staphylococcus rex, das Gehirn

kann auch mit Fettsäuren ganz gut leben,
ist übrigens ein Geheimtip gegen Epilepsie, wenn Antiepileptika nicht gut vertragen werden.
Genannt "ketogene Diät"
Avatar #697854
Dr.Bayerl
am Freitag, 19. August 2016, 10:40

@Alma2000 erst informieren, dann urteilen.

Auch eine Reanimation kann unerwünschte Nebenwirkungen haben (Rippenfraktur). Soll man Sie deshalb unterlassen?
Ihre Frage lässt sich beantworten wenn sie beim RKI (Inzidenz) und beim statistischen Bundesamt in Wiesbaden (Todesursachen) nachsehen, beides auf Laienniveau im Internet angeboten.
Die Differenz zwischen Inzidenz und Mortalität (bei Krebs) zeigt den Therapieerfolg und der ist gerade beim Mamma-Ca sehr gut mit der Besonderheit, dass hier die Verläufe auch bei schon bestehender Metastasierung über 20 Jahre gehen, hier sind Sie schon merkwürdig undankbar, da Ihre Mutter offensichtlich bereits Lungenmetastasen hatte.
Avatar #715959
Alma2000
am Freitag, 19. August 2016, 09:17

Cyclophosphamid, Taxol, Epirubicin etc. sollen auch den Brustkrebs besiegen...

und tun es weiss Gott nicht immer. Die Todesart bei Brustkrebs in der Schulmedizin dürfte allen Lesern hier bekannt sein. Deshalb darf ich mich fragen: Wo sind ausführliche Schilderungen von Therapieinduzierten Todesfällen durch o.g. Medikamente ganz zu schweigen von Bestrahlungsspätfolgen? Man darf davon ausgehen, dass die Todesfallrate hier deutlich höher ist....wieso wird dazu geschwiegen?

Und als zweites dann bitte einen Front Page Artikel über die 5 Jahresüberlebensrate die der Statistik für die Pharmaindustrie, mit Verlaub, den Allerwertesten rettet. Wenn hoffentlich BALD diese Statistik auf 10 Jahre (mindestens) erweitert wird um der Realität ein Stück näher zu kommen dürfte die Pharma/Forschung in Erklärungsnot geraten denn dann wäre deutlicher ersichtlich wohin uns 60 Jahre Krebsforschung bisher geführt haben.

Die Überlebensrate wird in dieser Statistik deutlich sinken und das wäre vielleicht ein Ansporn andere Forschungsansätze zu finden die vielleicht nicht in der Homöopathie wurzeln aber auch nicht alles verdammen was nicht ebenso fehlschlägt wie die eigene Strategie.....

Und ja ich weiss wovon ich rede, ich habe meine Mutter 14 Jahre auf ihrer Reise durch die schulmedizinische Brustkrebsbehandlung begleitet. Meine Mutter lebt übrigens noch. Laut Statistik.....und Sie glauben gar nicht wie wütend mich diese Augenwischerei macht. Gestorben ist sie 14 Jahre nach Diagnose an einer therapieinduzierten Lungenfibrose.

Bei Fragen wenden Sie sich gern an mich, mein 240 Seiten Manuskript liegt derzeit bei einem deutschen Verlag auf dem Weg zur Veröffentlichung.
Avatar #691359
Staphylococcus rex
am Dienstag, 16. August 2016, 20:02

Nicht nur Krebszellen brauchen Glukose,

auch das menschliche Gehirn ist darauf angewiesen. Nicht umsonst wurde im o.g. Artikel eine Infusion über eine Arterie als Lokaltherapie beschrieben, vermutlich weil die therapeutische Konzentration für den Tumor und die toxische Konzentration für das Gehirn im selben Bereich liegen.

Da die Patienten aus dem "alternativen Krebszentrum" mit erheblichen neurologischen Beschwerden eingewiesen wurden (Link siehe oben in diesem Artikel), ist eine systemische Gabe dieses Wirkstoffs durchaus vorstellbar. Zumindest wesentlich wahrscheinlicher als die lokale intraarterielle Applikation durch einen Heilpraktiker.
LNS

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