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Ärzteschaft

Kostenstruktur: Statistisches Bundesamt befragt Praxen

Mittwoch, 17. August 2016

/dpa

Berlin – Die Kostenstruktur in Arzt- und Zahnarztpraxen sowie Praxen von psycholo­gi­schen Psychotherapeuten sind Thema einer Befragung, die das Statistische Bundesamt (Destatis) im September dieses Jahres startet. Ziel ist es, die in den Praxen erzielten Ein­nahmen und die dafür erforderlichen Aufwendungen sowie deren Zusammensetzung für das Jahr 2015 darzustellen, wie die Behörde mitteilte.

Die Praxen werden mittels einer Zufallsstichprobe ausgewählt. Um zuverlässige und aktu­elle Ergebnisse zu gewinnen, sieht das Gesetz über Kostenstrukturstatistik für diese Er­he­bung eine Auskunftspflicht vor. Praxen, die an der Kostenstrukturerhebung aus dem Jahr 2011 teilgenommen haben, werden in der Regel nicht mehr einbezogen.

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Um die Be­lastung möglichst gering zu halten, werden laut Statistischem Bundesamt bun­desweit höchstens fünf Prozent der Praxen befragt; das Ergebnis wird auf die Gesamt­heit aller Praxen hochgerechnet. Die Zugangsdaten zum Online-Fragebogen werden im September 2016 versandt. Diese sind innerhalb einer Frist von vier Wochen auszufüllen.

Der Behörde zufolge sollen die Ergebnisse im Sommer 2017 veröffentlicht werden. Diese dienen unter anderem der berufspolitischen Arbeit von Verbänden und Kammern sowie zur volkswirtschaftlichen Gesamt­rechnungen. „Die Praxen selbst haben die Möglichkeit, betriebswirtschaftliche Vergleiche durchzuführen und damit Ansatzpunkte zur Ver­besserung von Arbeitsabläufen zu erkennen“, heißt es von der Behörde. © may/aerzteblatt.de

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