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Heimwerken kann ins Auge gehen

Donnerstag, 18. August 2016

/dpa

Berlin – Die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) hat vor der Ge­fahr von Augenverletzungen beim Heimwerken gewarnt. So könnten etwa beim Häm­mern und Schleifen kleinste Splitter ins Auge gelangen und unentdeckt im schlimms­ten Fall zu Augenentzündungen oder einer kompletten Erblindung führen.

„Wenn Fremdkörper beim Hämmern oder Meißeln abspringen und schnell auf das Auge treffen, bleiben sie oftmals nicht auf der Oberfläche liegen, sondern dringen in die Wand des Augapfels ein“, erklärte Frank Tost, stellvertretender Leiter der DEGUM-Sektion Ophthalmologie. Dort seien sie mit klassischen Instrumenten nur noch schwer zu lokali­sie­ren. Dagegen biete die Hochfrequenzsonografie bei der Suche nach Fremdkörpern im Auge vergleichenden Studien zufolge die höchste Trefferquote. Zudem erleichterten die Ultraschallbilder die Planung einer gegebenenfalls erforderlichen Operation.

Einer aktuellen Untersuchung aus Österreich zufolge passieren Unfälle, bei denen Fremd­körper tief ins Auge eindringen, überwiegend im privaten Bereich. „Offenbar wer­den gerade zu Hause die Gefahren beim Arbeiten mit Hammer, Meißel oder Bohr­ma­schine unterschätzt“, kommentierte Tost.

Vor diesem Hintergrund empfiehlt die Fachgesellschaft Heimwerkern neben dem Tragen einer geeigneten Schutzbrille, bei Augenverletzungen zeitnah einen Augenarzt oder die Ambulanz einer Augenklinik aufzusuchen. „Nur Fachleute können eine gefährliche Rö­tung des Auges, auch „ziliare Injektion“ genannt, von einer Bagatellerkrankung sicher unterscheiden“, so der DEGUM-Experte. © hil/SB/aerzteblatt.de

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