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Ärzteschaft

Röntgen: Bundesamt für Strahlenschutz senkt Dosisvorgaben

Dienstag, 23. August 2016

/dpa

Salzgitter – Die Strahlenbelastung beim Röntgen soll in Deutschland reduziert werden. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) senkte deshalb die Dosisvorgaben für Medi­zi­ner. Die Referenzwerte wurden im Mittel um 20 Prozent und zum Teil um bis zu 50 Pro­zent herabgesetzt, wie die Behörde heute in Salzgitter mitteilte. Dies sei ein „wichtiger Schritt“ zum Nutzen der Patienten, erklärte BfS-Präsident Wolfram König.

Die sogenannten diagnostischen Referenzwerte stellen laut BfS Orientierungswerte dar. Ärzte sind demnach aufgefordert, diese Werte im Mittel zu unterschreiten. Eine Ab­sen­kung sei jetzt vor allem wegen des Fortschritts bei den Geräten möglich. Aufgrund der technischen Entwicklung seien die benötigten Strahlendosen beim Röntgen in den ver­gangenen fünf Jahren im Mittel um 20 Prozent gesunken, erklärte das BfS.

Im europäischen Vergleich werden der Behörde zufolge in Deutschland zwar bereits ver­hältnismäßig niedrige Strahlendosen verwendet. Allerdings wird demnach vergleichs­wei­se sehr häufig geröntgt. Im Durchschnitt gibt es 1,4 Röntgenanwendungen pro Person und Jahr. Computertomographische (CT-)Untersuchungen an Erwachsenen, bei denen die Strahlendosis intensiver ist, nahmen von 1996 bis 2012 um 60 Prozent zu.

BfS-Präsident König forderte insgesamt „weitere Anstrengungen“. Die Strahlenbelastung könne durch verbesserte Verfahren weiter gesenkt werden. Die Möglichkeiten zur Redu­zie­rung der Belastung müssten „noch stärker ausgeschöpft werden“. © afp/aerzteblatt.de

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Dr.Bayerl
am Samstag, 3. September 2016, 08:47

Die haben nicht mehr alle Tassen im Schrank, reine Willkür

Dafür gibt es nicht die Spur einer wissenschaftlichen Begründung!!!!!

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