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Vermischtes

Befragung zeigt Bedürfnisse türkischstämmiger Senioren in Pflege auf

Mittwoch, 24. August 2016

Tübingen – Pflegekräfte wissen nach Ansicht Tübinger Forscher zu wenig über die Kultur älterer, türkischstämmiger Patienten. Soziologen der Universität Tübingen haben im Pro­jekt „CarEMi“ (Care for Elderly Migrants; deutsch: Pflege für ältere Migranten) unter­sucht, ob es kulturell bedingte Besonderheiten gibt, die bei der Altenpflege von Migran­ten Beachtung finden sollten.

Befragte Migranten wünschten sich demnach, dass das Pflegepersonal über Grundla­gen­kenntnisse ihrer Religion und Kultur verfügt. Sie erhofften sich etwa Unterstützung bei der Gebetswaschung und Mahlzeiten, die nach islamischen Vorschriften zubereitet werden. Auch bei Ärzten gebe es Nachholbedarf an kulturspezifischem Wissen, schrei­ben die Forscher.

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Es handelt sich um eine qualitative, statistisch nicht repräsentative Untersuchung. Dafür wurden in den Kreisen Tübingen und Reutlingen 32 türkische Migranten der ersten, zwei­ten und dritten Generation, 14 Hausärzte und medizinische Fachangestellte sowie 21 Vertreter aus Politik, Pflegeinstitutionen, türkischen Vereinen und Krankenkassen inter­viewt. © dpa/aerzteblatt.de

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