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Ärzteschaft

Jeder elfte Arzt arbeitet in einem Medizinischen Versorgungszentrum

Freitag, 26. August 2016

/dpa

Berlin – Jeder elfte Arzt aus der ambulanten Versorgung arbeitet in einem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ). Darauf hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) unter Berufung auf die veröffentlichte MVZ-Statistik für das Jahr 2015 hingewiesen.

Die seit dem Jahr 2004 geführte Statistik basiert auf Daten der Kassenärztlichen Vereini­gungen. Danach erhöhte sich die Zahl der Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) im vergangenen Jahr auf 2.156, das sind 83 mehr als noch 2014.

Mit Stand 31. Dezember 2015 arbeiteten in den Einrichtungen 14.317 Ärzte, davon 91 Prozent als Angestellte. Neun Prozent waren als Vertragsärzte tätig. Im Durchschnitt zähl­te ein MVZ 6,6 Ärzte. Zu den Fachärzten, die am häufigsten in einem MVZ vertreten sind, zählen Hausärzte, fachärztliche Internisten und Chirurgen.

Der überwiegende Teil der MVZ-Träger sind Vertragsärzte (40 Prozent) und Kranken­häu­ser (40 Prozent). Gegründet wird hauptsächlich in städtischen Gebieten. Bevorzugte Rechts­formen sind die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) und die Gesell­schaft bürgerlichen Rechts (GbR). © EB/aerzteblatt.de

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