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Evolutionäre Medizin bekommt eigene Sektion in Kiel

Montag, 29. August 2016

Kiel – Die medizinische Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) gründen eine eigene Sektion für evolutionäre Medizin.

„Die meisten Zivilisationserkrankungen sind ein Produkt unserer Evolution. Wir unter­su­chen evolutionäre Zusammenhänge, um Krankheiten besser verstehen und heilen zu können“, sagte der Leiter der Sektion, John Baines. Er leitet eine Arbeitsgruppe, die un­ter anderem die Evolution von Krankheitsgenen sowie die Interaktionen zwischen Säu­ge­tieren und ihren Mikroorganismen auf genetischer Ebene untersucht.

In die Arbeit sind die medizinische Fakultät der CAU und das Max-Planck-Institut für Evo­lutionsbiologie in Plön eingebunden. Die Wissenschaftler der Gruppe arbeiten im Rah­men des Exzellenzclusters „inflammation at interfaces“, einem Forschungsverbund aus über 200 Wissenschaftlern der Bereiche Medizin, Molekularbiologie, Genetik, Er­näh­rungs­wissenschaft, Evolutionsbiologie, Epidemiologie und Informatik. Gemeinsam un­ter­suchen sie unter anderem die Ursachen chronischer Entzündungen.

Die neue Einrichtung wird am Institut für experimentelle Medizin (IEM) der medizinischen Fakultät auf dem Kieler Campus des UKSH angesiedelt und ist ausschließlich in der For­schung und Lehre tätig. © hil/aerzteblatt.de

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