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Hochsicherheits­labore: Forschungsstart steht kurz bevor

Montag, 5. September 2016

/dpa

Greifswald-Riems – Die neuen Hochsicherheitslabore im Friedrich-Loeffler-Institut für Tier­gesundheit auf der Ostseeinsel Riems sind bereit für die Forschung. Drei Jahre nach der Übergabe des europaweit einzigartigen Laborkomplexes sind die Vorbe­reitungen für die künftige Arbeit mit hochgefährlichen Infektionserregern abgeschlossen.

Dazu seien Mitarbeiter in ähnlichen, für die Arbeit mit Großtieren ausgestatteten Laboren und Ställen der höchsten Sicherheitsstufe L4 im kanadischen Winnipeg und australi­schen Geelong geschult worden. Tiere wurden probeweise eingestallt, um die Haltungs­be­dingungen zu testen, wie Institutspräsident Thomas C. Mettenleiter heute betonte. Lüftungs- und Entsorgungstechnik wurden erprobt und Notfallpläne erarbeitet. „Der Kaltlauf ist beendet“, sagte Mettenleiter.

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In den nächsten Wochen soll testweise mit Erregern der Stufe L3 gearbeitet werden, be­vor dort jene auch für den Menschen hochgefährlichen Tierkrankheiten erforscht werden, für die es bislang keine Therapie und Impfung gibt. Zu diesen Erregern gehören bei­spiels­weise Ebola, Krim-Kongo-Fieber oder auch Nipah. © dpa/aerzteblatt.de

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