NewsÄrzteschaftFörderprogramm für neue Hausärzte in Baden-Württemberg erfolgreich
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ärzteschaft

Förderprogramm für neue Hausärzte in Baden-Württemberg erfolgreich

Mittwoch, 7. September 2016

Stuttgart – Ein positives Fazit ihres Förderprogramm „Ziel und Zukunft (ZuZ)“ zur Nieder­lassung von Hausärzten hat die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Baden-Württemberg gezogen. „Wir freuen uns, dass wir in der Zwischenzeit zwei unzureichend versorgte Mittel­bereiche aus dem Förderprogramm herausnehmen konnten, weil sich die Situation dort entspannt hat, nachdem wir im Rahmen von ZuZ neue Hausärzte ansiedeln konnten“, sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der KV, Johannes Fechner, in Stuttgart. Das betreffe die Mittelbereiche Vaihingen/Enz und Bietigheim/Bissingen.

Der Vorstandsvorsitzende der KV, Norbert Metke, betonte, der Erfolg des Programms be­lege, dass die Selbstverwaltung aus Ärzten und Krankenkassen in der Lage sei, ge­mein­sam zu handeln und Versorgungsprobleme zu lösen.

Das ZuZ-Programm wird aus einem Fonds finanziert, der zu gleichen Teilen von der KV und den Krankenkassen gespeist wird. „Krankenkassen und KV haben ein Interesse da­ran, die Versorgung auch in den ländlichen Gebieten aufrecht zu erhalten“, erläuterte der KV-Vorsitzende. Für das ZuZ-Programm stünden pro Jahr rund 5,4 Millionen Euro zur Verfügung.

Anzeige

Ärzte, die in einem der Fördergebiete eine Praxis gründen, eine Praxis übernehmen, eine Zweigpraxis eröffnen oder einen Arzt anstellen, erhalten davon eine Förderung in Höhe von bis zu 60.000 Euro. Hinzu kommt ein Zuschlag auf die Vergütung.

Das ZuZ-Förderprogramm umfasst bislang nur die Förderung von hausärztlichen Nieder­lassungen. Fördergebiete sind aktuell noch die Mittelbereiche Eberbach, Horb am Neckar und Öhringen, unabhängig davon, in welchen Gemeinden dieser Mittelbereiche die Niederlassung erfolgt. Hinzu kommen einzelne Gemeinden, bei denen in Einzelfällen auch eine Förderung erfolgen kann.

Die Ver­tre­ter­ver­samm­lung der KVBW hat in der vergangenen Sitzung im Juli dieses Jahres beschlossen, die Förderung auch auf Fachärzte auszudehnen. Die Förder­gebiete werden derzeit erarbeitet, in Kürze will die KV sie veröffentlichen. © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

18. Juli 2018
Hannover – Die SPD will in Niedersachsen eine Landarztquote für das Medizinstudium einführen. Die CDU ist dagegen. Der Landesverband Niedersachsen des Marburger Bundes (MB) hat sich nun mit einem
Weiter Diskussionen um Landarztquote in Niedersachsen
13. Juli 2018
München – Um Ärzte im Freistaat für die Arbeit auf dem Land zu begeistern, hat das Ge­sund­heits­mi­nis­terium ein spezielles Förderprogramm gestartet - mit dem bisherigen Verlauf zeigt sich Ministerin
Rund 450 Ärzte bei Niederlassung in Bayern unterstützt
12. Juli 2018
Hannover – Die Frage einer Landarztquote droht zu einer Belastungsprobe für Niedersachsens rot-schwarze Koalitionsregierung zu werden. Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU) sperrt sich bisher
Streit um Landarztquote in Niedersachsen
12. Juli 2018
Schwerin – Medizinstudierende in Mecklenburg-Vorpommern können sich noch bis zum 15. August um ein monatliches Stipendium von 300 Euro bewerben. Darauf hat das Landesgesundheitsministerium
Zweite Bewerberrunde für Medizinstipendien in Mecklenburg-Vorpommern endet Mitte August
10. Juli 2018
Düsseldorf – Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen (NRW) hat den Entwurf für ihr Landarztgesetz vorgestellt. Danach soll die Landarztquote nicht nur für Allgemeinmediziner gelten, sondern auch
Landarztquote in Nordrhein-Westfalen soll auch für Pädiater und Internisten gelten
10. Juli 2018
Berlin – Jede dritte Familie hat nach einer Umfrage des Deutschen Kinderhilfswerks keinen Kinderarzt in Wohnortnähe. Es sei jedoch unzumutbar, dass Eltern keinen Kinderarzt fänden oder lange Wege in
Umfrage: Ein Drittel der Familien ohne Kinderarzt in der Nähe
29. Juni 2018
Schwerin – Mecklenburg-Vorpommerns Ge­sund­heits­mi­nis­ter Harry Glawe (CDU) will im Juli Regionalkonferenzen zur medizinischen Versorgung im ländlichen Raum starten. Mit ortsansässigen Ärzten solle

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Anzeige

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER