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Datenbank für Pruritus-Forschung in Münster schließt Patienten per App ein

Freitag, 9. September 2016

Münster – Das Kompetenzzentrum für chronischen Pruritus (KCP) am Universi­täts­kli­ni­kum Münster (UKM) hat in Zusammenarbeit mit dem Institut für medizinische Informatik der medizinischen Fakultät Münster eine Datenbank für Fälle des chronischen Juckreizes aufgebaut. Mittlerweile umfasst sie mehr als 6.500 Datensätze. „Nachdem von den Ex­per­ten einheitliche Parameter für die Erfassung von Pruritus festgelegt wurden, haben wir eine mehrsprachige Patienten-App entwickelt, mit der wir Daten standortunabhängig nach einem festgelegten Raster erfassen“, erklärte Institutsdirektor Martin Dugas.

Die Patienten beantworten über einen Tabletcomputer standardisierte Fragen zu Ent­stehung und Verlauf ihrer Erkrankung. Ziel ist, über die Erfahrungen von Patienten Er­kenntnisse zu den Verläufen der Krankheit, Reaktionen auf Therapien und Krank­heits­ursachen zu gewinnen.

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Nach dem Willen der Münsteraner Entwickler soll sich die Er­fassungssoftware möglichst in ganz Europa als standardisiertes Messinstrument etablieren. Ein länderübergreifendes Projekt gibt es bereits, das mit Hilfe der App Datensätze von zehn dermatologischen Uni­versitäten sammelt.

Das UKM will die App zukünftig auch in anderen Bereichen einsetzen, etwa in der Onko­lo­gie, der Orthopädie und der Psychosomatik. © hil/aerzteblatt.de

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