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Charité an zwei neuen Forschungszentren beteiligt

Donnerstag, 15. September 2016

Berlin – Berlin erhält für die Gesundheitsforschung zwei neue interdisziplinäre so­ge­nannte Einstein-Zentren. Das „Einstein-Zentrum Regenerative Therapien“ wird von der Charité koordiniert und das „Einstein Center Digital Future“ von Charité und Berliner Institut für Gesundheitsforschung/Berlin Institute of Health (BIH) unterstützt.

Einstein-Zentren sind ein Förderformat, um die Berliner Universitäten und die Charité beim Wettbewerb um zusätzliche Drittmittel zu unterstützen. Die Einstein Stiftung Berlin wurde 2009 vom Land Berlin gegründet.

„Beide Zentren schaffen neue Strukturen, die eine Vernetzung und fächerübergreifende Forschung am Standort Berlin ermöglichen. Das ist notwendig, um neue Erkenntnisse zu gewinnen und die besten Köpfe nach Berlin zu ziehen“, sagte der Dekan der Charité, Axel Radlach Pries.

Das Einstein-Zentrum Regenerative Therapien soll sich auf klinische Probleme konzen­trieren und bindet dazu neu nach Berlin berufene Experten aus Grundlagenforschung und klinischen Fächern ein. Dazu werden in den ersten Jahren sogenannte „Einstein Kick-Boxen“ vergeben, um jungen Wissenschaftlern die Gelegenheit zu geben, eigene Forschungsideen zu entwickeln.

Die beteiligten Wissenschaftler verfolgen das Ziel, die Versorgung von Patienten zu verbessern, deren körpereigene Heilungsprozesse beeinträchtigt sind. Dazu gehören unter anderem Menschen mit Immunabwehrschwäche, Diabetiker oder ältere Patienten, deren Verletzungen oder Erkrankungen des Bewegungsapparates, des Herzkreislauf- oder Immunsystems bisher nicht angemessen behandelt werden können.

Das Einstein Center Digital Future soll junge, exzellent ausgebildete wissenschaftliche Talente fördern und zusammenbringen. Die sogenannte digitale Gesundheit ist ein Schwerpunkt des neuen Zentrums.

„Gesundheitsforschung und Krankenversorgung haben durch die Digitalisierung eine enorme Entwicklung erfahren. Das Einstein Center ermöglicht es nun, diese Gebiete gemeinsam mit Experten aus unterschiedlichsten Disziplinen zu fördern und die Spitzen­positionen Berlins als Wissenschaftsstandort auszubauen“, sagte Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité.

Von den geplanten 50 neuen Berliner Professuren des Instituts sollen mehrere an der Charité realisiert werden, darunter drei Professuren in Kooperation mit dem Berliner Institut für Gesundheitsforschung/Berlin Institute of Health (BIH). Alle Professuren sind interdisziplinär angelegt und sollen ausdrücklich an den Schnittstellen zu anderen Dis­ziplinen forschen.

„Mit dem Einstein Center Digital Future wird die Digitalisierung in der Medizin in Berlin einen gewaltigen Sprung nach vorne machen“, sagte Erwin Böttinger, Vorstandsvor­sitzen­der des Berliner Institut für Gesundheitsforschung/ Berlin Institute of Health (BIH) und designierter Sprecher des Einstein Center Digital Future. © hil/aerzteblatt.de

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