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Politik

Niedersachsen: Rot-Grün will mehr Patientenschutz

Donnerstag, 15. September 2016

Hannover – Die niedersächsische Landesregierung soll die Sicherheit von Patienten in Krankenhäusern weiter stärken. Ein Antrag der rot-grünen Regierungsfraktionen sieht dazu unter anderem Stationsapotheken in allen knapp 190 Krankenhäusern sowie ein anonymes Meldesystem in den Einrichtungen vor.

Hintergrund ist der Fall des Kranken­pflegers Niels H., der mit einem Herzmittel mehrere Patienten umgebracht hat. Ein Son­der­ausschuss hatte im Juni einen Abschlussbericht mit Vorschlägen vorgelegt, wie das Risiko solcher Taten in Zukunft verringert werden kann.

Klinikmorde: Sonderausschuss legt Präventionsideen vor

Als Reaktion auf die Mordserie des Ex-Krankenpflegers Niels H. am Klinikum Delmenhorst hat der niedersächsische Sonderausschuss für mehr Patientensicherheit und -schutz ein Bündel von Empfehlungen erarbeitet. In dem 45-seitigen Entwurf eines Abschlussberichtes schlägt das Parlamentsgremium unter anderem [...]

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„Da, wo die Arbeiten des Sonderausschusses enden, ist es nun unsere Aufgabe, die Empfehlungen des Abschlussberichts zu bewerten und umzusetzen“, sagte Sozial­minis­te­rin Cornelia Rundt heute im Landtag. Als erste Maßnahme hatte die Landesregierung im Juli einen Beauftragten für Patientenschutz eingestellt. Die CDU-Fraktion kritisierte die Pläne. Unter anderem sei die Finanzierung der Stationsapotheken noch nicht geklärt.

© dpa/aerzteblatt.de

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