NewsÄrzteschaftEinheitliche Kennzeichnung von Medikamenten für mehr Arzneimittel­sicherheit
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ärzteschaft

Einheitliche Kennzeichnung von Medikamenten für mehr Arzneimittel­sicherheit

Donnerstag, 22. September 2016

/dpa

Wiesbaden – Der Medikamentenmarkt ist für viele Patienten nur schwer überschaubar. Generika, Rabattverträge und unterschiedliche Markennamen für gleiche Wirkstoffe verunsichern vor allem ältere Menschen. Vor diesem Hintergrund plädiert der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) für eine verständliche und einheitliche Auszeichnung von Arzneimitteln.

In einer Resolution wirbt der Verband jetzt dafür, eine entsprechende Online-Petition zu unterzeichnen. Darin wird der Bundestag aufgefordert, gesetzliche Rahmen­bedingun­gen zu schaffen, um bei identischen Wirkstoffen Form, Größe und Farbe von Tabletten weitgehend zu vereinheitlichen. Zudem sollen auf der Verpackung Namen von Herstellern und Präparaten kleiner, enthaltene Wirkstoffe und -stärken größer vermerkt werden. Ziel ist es, so Verwechslungsgefahren zu reduzieren und die Medikamenten­sicherheit insbesondere bei zu Hause lebenden älteren Menschen zu fördern.

Anzeige

„Das Patientenrechtegesetz soll dem Patienten eine umfassende Kontrolle über die Gesundheitsmaßnahmen sichern und über den Bundesmedikamentenplan die Arzneimittelsicherheit verbessern“, heißt es in der BDI-Resolution. Dies werde jedoch durch die wechselnde Kennzeichnung, Form und Farben der Präparate verhindert. Deshalb sei der Ansatz über eine einheitliche Verpackung der richtige Schritt zu einer besseren Patientenversorgung. © hil/sb/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Avatar #93082
Narkoleptiker
am Freitag, 30. September 2016, 20:29

sehr gute Idee

Wäre sehr wünschenswert.
LNS

Nachrichten zum Thema

25. September 2020
Berlin – Ab Oktober erhalten Ärzte in ihrer Verordnungssoftware Informationen zur frühen Nutzenbewertung von neuen Arzneimitteln und damit zu ihrem Zusatznutzen. Darauf weist die Kassenärztliche
Informationen zur frühen Nutzenbewertung von Arzneimitteln ab Oktober in der Verordnungssoftware
25. September 2020
Amsterdam – Eine Behandlung von Uterusmyomen mit dem Progesteron-Rezeptormodulator Ulipristal wird in Zukunft nicht mehr möglich sein. Der Pharmakovigilanzausschuss (PRAC) der europäischen
Uterusmyome: EMA empfiehlt Verbot von Ulipristal
16. September 2020
Silver Spring/Maryland – Das Risiko von Amputationen ist unter der Behandlung mit dem SGLT2-Inhibitor Canagliflozin nicht so hoch wie bisher angenommen. Zu diesem Ergebnis kommt die
Canagliflozin: FDA streicht umrahmten Warnhinweis zu Amputationen
15. September 2020
Berlin - Die Kosten für Arzneimittel, die neu auf den Markt kommen, steigen drastisch – bei oft nur mäßigem Innovationsgrad. So lautet das Fazit des diesjährigen Innovationsreports der Techniker
TK plädiert für neue Preisfindungsmodelle im Arzneimittelbereich
13. August 2020
Berlin – Den Krankenhäusern liegen wichtige Informationen zur Medikation von insbesondere Polypharmaziepatienten oft nicht vor. Aber auch nach Entlassung aus der Klinik werden Patienten und
Barmer weist auf Informationslücken bei Polypharmaziepatienten hin
11. August 2020
Karlsruhe – Der niederländische Versandhändler Doc Morris darf Medikamente nicht über einen Apothekenautomaten ausgeben. Mit drei heute veröffentlichten Beschlüssen bestätigte der Bundesgerichtshof
Apothekenautomaten in Deutschland verboten
17. Juli 2020
Berlin – Der Gemeinsame Bundes­aus­schuss (G-BA) hat die Grundzüge des Verfahrens zur Forderung einer anwendungsbegleitenden Datenerhebung und Auswertung für die Nutzenbewertung von Arzneimitteln mit
LNS LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER