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Medizinische Fakultät Heidelberg fördert forschende Frauen

Freitag, 23. September 2016

Heidelberg – Neun Jahre nach seinem Beginn hat die medizinische Fakultät Heidelberg ihr Olympia-Morata-Förderprogramm evaluiert. 32 akademische Karrieren von Ärztinnen und Wissenschaftlerinnen hat das Programm bisher unterstützt, nun gaben 20 von ihnen Auskunft über ihren Werdegang. Demnach haben 85 Prozent der Befragten eine Habilitation erlangt oder streben diese noch an. Sie haben größtenteils Leitungspositionen inne, veröffentlichen ihre Arbeitsergebnisse in Fachzeitschriften und haben bislang insgesamt 8,5 Millionen Euro an Drittmitteln eingeworben.

„Insgesamt ist die Bilanz sehr positiv. Das Olympia-Morata-Programm hat sicherlich dazu beigetragen, den Anteil der Habilitationen von Frauen von zwölf Prozent im Jahr 2008 auf 30 Prozent im Jahr 2015 zu steigern und damit den weiblichen Führungskräftenachwuchs zu fördern“, so die Gleichstellungsbeauftragte der Fakultät, Konstanze Plaschke. Für die Dauer der Förderung sind die Teilnehmerinnen von der klinischen Arbeit freigestellt. Die zusätzliche verfügbare Zeit nutzte ein Teil der befragten Frauen, um ihre Forschung voranzutreiben, 13 von ihnen gründeten eine Familie. © hil/aerzteblatt.de

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