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Politik

Hospizverband plädiert für zügigen Ausbau der Palliativversorgung

Freitag, 7. Oktober 2016

Berlin – Unter dem Motto „Hospiz- und Palliativversorgung. Stärken. Ausbauen. Vernetzen.“ hat der Deutsche Hospiz- und Palliativ-Verband (DHPV) eine zügige Umsetzung der im Hospiz- und Palliativgesetz (HPG) vorgesehenen Verbesserungen in der Versorgung schwerkranker und sterbender Patienten gefordert. „Denn nur mit einem gut ausgebauten Angebot können wir sicherstellen, dass wir am Lebensende für alle Menschen da sind, die uns brauchen, unabhängig von Krankheit, Wohnort und Geldbeutel“, betonte DHPV-Vorsitzender Winfried Hardinghaus anlässlich des Welt­hospiz­tages am 8. Oktober.

Das 2015 verabschiedete HPG sieht vor, dass Krankenkassen die Hospizversorgung und Palliativmedizin stärker unterstützen. So sollen mindestens 200 Millionen Euro zusätzlich in die Finanzierung der über 200 Hospize, rund 1500 ambulanten Hospiz­dienste und der Palliativstationen fließen. Im Fokus steht dabei besonders die Versor­gung auf dem Land.

Neben der konsequenten Umsetzung des HPG müsse die Öffentlichkeit zudem besser über die Möglichkeiten der hospizlichen Begleitung und palliativen Versorgung informiert werden, so der Verband. Nur so könnten Ängsten vieler Menschen am Lebensende abgebaut werden. Auch in diesem Jahr nutzen deshalb zahlreiche Hospiz- und Palliativ­dienste und -einrichtungen den Welthospiztag, um mit Veranstaltungen, Infoständen, Filmvorführungen, Konzerten und Lesungen auf die Belange schwerstkranker und sterbender Menschen sowie ihrer Angehörigen aufmerksam zu machen. © hil/sb/aerzteblatt.de

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