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Politik

Unikliniken für akademische Ausbildung in den Gesundheitsfach­berufen

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Berlin – Beim Streit um die akademische Ausbildung von Physiotherapeuten, Logopä­den, Hebammen und Ergotherapeuten haben sich auch die Universitätskliniken für eine nachhaltige Finanzierung der akademischen Ausbildung ausgesprochen.

Am 17. August hatte das Bundeskabinett einem von Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Her­mann Gröhe (CDU) vorgelegten „Bericht über die Ergebnisse der Modellvorhaben zur Einführung einer Modellklausel in die Berufsgesetze der Hebammen, Logopäden, Phy­si­o­therapeuten und Ergotherapeuten“ zugestimmt. Dieser Bericht zu den Evaluationen der Modellstudiengänge empfiehlt, die Modellklauseln in den Gesetzen für die Thera­pie­be­ru­fe um zehn Jahre zu verlängern, statt die Studiengänge zügig in den Regelbetrieb zu überführen. Das Kabinett schloss sich der Empfehlung an.

Die Entscheidung, die akademische Ausbildung bei den Gesundheitsberufen weiterhin in der Schwebe zu halten, hatte großen Protest ausgelöst. Auch die Bundestagsabgeord­ne­ten Bettina Müller (SPD) und Roy Kühne (CDU – selbst Physiotherapeut), beide Be­richt­erstatter ihrer Fraktion für die nicht ärztlichen Heilberufe, sprachen sich für eine zü­gige Einführung von regulären Studiengängen und eine entsprechende Reform der Berufsgesetze aus.

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Dieser Linie folgt jetzt auch die Hochschulmedizin: „Wir plädieren mit Nachdruck dafür, die bestehende Modellklausel aufzuheben und stattdessen eine verlässliche Perspektive für die akademische Ausbildung in den Gesundheitsfachberufen zu schaffen. Dazu zählt auch eine angemessene Finanzierung aus eigens dafür vorgesehenen Mitteln für die Pflege- und Gesundheitsberufe an den Hochschulen und Universitäten“, sagte der Generalsekretär des Medizinischen Fakultätentages, Frank Wissing. © hil/aerzteblatt.de

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