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Studie: Mehrheit wäscht Hände zu kurz

Freitag, 14. Oktober 2016

/dpa

Köln – Beim Infektionsschutz durch regelmäßiges und gründliches Händewaschen gibt es nach wie vor Optimierungsbedarf. Das ist das Ergebnis einer aktuellen bundesweiten Be­fragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Demnach gaben 87 Prozent an, sich nach Möglichkeit die Hände immer mit Seife oder Waschlotion zu wa­schen. Aber nur 38 Prozent der Befragten halten sich an die empfohlene Dauer von mindestens 20 Sekunden beim Händewaschen.

„Oft wird vergessen, wie wichtig die Schutzfunktion des Händewaschens ist“, erklärte BZgA-Leiterin Heidrun Thaiss anlässlich des Welthändewaschtages am 15. Oktober. Wer die Hände gewohnheitsmäßig 20 bis 30 Sekunden mit ausreichend Seife gründlich wa­sche, könne sich und andere vor ansteckenden Infektionen des Magen-Darm-Traktes, der oberen und unteren Luftwege und der Haut schützen. „Erkältungen, Grippe oder Brechdurchfall kann somit wirksam vorgebeugt werden", so Thaiss.

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Um über das richtige Händewaschen zu informieren, hat die BZgA auf ihrer Internetseite (www.infektionsschutz.de) verschiedene Videofilme bereitgestellt. Als praktische An­leitung zum Händewaschen können dort auch Spiegelaufkleber bestellt werden. Ein Poster mit den zehn wichtigsten Hygienetipps und Broschüren erweitern das neue Angebot. Die Materialien veranschaulichen neben dem Händewaschen auch weitere Hygienemaßnahmen, die dabei helfen, Infektionen vorzubeugen. © hil/sb/aerzteblatt.de

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