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Verbraucher offen für innovative Gesundheitsanwen­dungen

Mittwoch, 19. Oktober 2016

Berlin – Verbraucher haben ein großes Interesse an innovativen digitalen Gesundheits­angeboten. Darauf hat der Digitalverband Bitkom anlässlich der ersten Digital Health Confe­rence (DHC), die heute in Berlin stattfindet, erneut aufmerksam gemacht.

Der Verband verwies auf eine Befragung im Auftrag des Bit­kom, die im September vor­gestellt wurde. Damals hatten zum Beispiel rund sechs von zehn Deutschen (61 Pro­zent) erklärt, dass sie im Krankheitsfall einen Operationsroboter in Anspruch nehmen würden. Ein Viertel (24 Prozent) würde im Krankheitsfall digitale Ta­bletten einnehmen, die Infor­mationen an ein Smartphone senden, 26 Prozent können sich das zumindest vorstellen. Ein Drittel (33 Prozent) der Befragten ist außerdem offen für unter die Haut implantierte Mikrochips zur Überwachung der Körperfunktionen.

„Wir freuen uns, dass nach der Verabschiedung des E-Health-Gesetzes vergangenes Jahr die Digitalisierung der Medizin nun richtig Fahrt aufnimmt“, sagte Bitkom-Haupt­ge­schäftsführer Bernhard Rohleder. „Digitale Angebote wie der elektronische Medikati­ons­plan oder auch die Online-Sprechstunde bringen einen Innovationssprung für unser Ge­sundheitswesen und werden die Prävention, Diagnose und Behandlung von Krankheiten spürbar verbessern.“

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Angesichts der rasanten technologischen Entwicklung ist es aus Bitkom-Sicht zugleich wichtig, dass Politik und Wirtschaft schon jetzt den Blick in die Zukunft richten.

Rohleder: „Wir müssen heute die Weichen stellen für die Lösungen von morgen, etwa die daten­getriebene personalisierte Medizin, bei der Therapien auf jeden Patienten in­dividuell zugeschnitten werden, oder Operationsroboter, die Chirurgen bei kniffligen Eingriffen unterstützen.“ Die Entscheidungszyklen von Politik und Gesundheitsbehörden müssten sich beschleunigen und dem Tempo digitaler Innovationen angleichen, so der Bitkom-Geschäftsführer. © hil/sb/aerzteblatt.de

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