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Verhandlung aufgehoben: Streit um Brustimplantate beendet

Montag, 31. Oktober 2016

Karlsruhe – Ein Rechtsstreit zwischen dem Land Baden-Württemberg und einer an­gehen­den Polizistin, der we­gen ihrer Brustimplantate der Zugang zum Polizeidienst ver­weigert worden war, ist nun auch offiziell beendet. Der Termin für das am 9. November an­beraumte Hauptsache­ver­fah­ren wurde aufgehoben, wie ein Sprecher des zuständigen Verwaltungsgerichtes Karls­ruhe heute sagte. Vorangegangen war ein Vergleich zwischen den beiden Parteien.

Diese hatten sich unter anderem darauf geeinigt, dass die Implantate für die Laufbahn der aus Baden stammenden Frau bei der Polizei nicht mehr als Hindernis thematisiert würden. Sie hatte sich die Zulassung zur Ausbildung, die sie am 1. März angetreten hatte, im Februar über eine einstweilige Anordnung des Gerichtes vorläufig erstritten.

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Das Land war der Meinung gewesen, Brustimplantate seien aus gesundheitlichen Grün­den generell mit einer Laufbahn bei der Polizei nicht zu vereinbaren und die Verletzungs­gefahr zu groß. Davon rückte es angesichts neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse zu modernen Silikonkissen ab. Bundesweit hatten Gerichte in ähnlichen Fällen bereits zu­guns­ten der Bewerberinnen geurteilt.

© dpa/aerzteblatt.de

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