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Ärzteschaft

Sachsen: Hausärzte wehren sich gegen Zersplitterung der Versorgung

Dienstag, 8. November 2016

Oybin – Ein klares Bekenntnis zur hausärztlichen Primärversorgung hat die Vor­­­­sitzende des Sächsischen Hausärzteverbandes, Ingrid Dänschel, auf dem 25. Sächsi­schen Haus­ärz­te­tag Anfang des Monats in Oybin gefordert. „Mit einer weiteren Fragmentierung der Versorgungslandschaft und der Herauslösung wichtiger Kompetenzfelder aus der Haus­arzt­praxis – zum Beispiel der Geriatrie, der Schmerz­therapie und der Palliativversorgung – können die immensen Herausforderungen nicht gemeistert werden“, warnte Dänschel.

Sie forderte einen Strukturwandel im deutschen Gesundheitswesen, sodass Hausärzte ihre Patienten ganzheitlich und umfassend betreuen könnten.

Ein weiterer wichtiger Bereich sei die Qualifikation des nichtärztlichen Personals in den Praxen. „Mit der Ausbildung von inzwischen mehr als 9.000 Verah hat der Verband hier Groß­artiges geleistet. Dass diese im Kollektivvertrag und von Kammern nicht diskri­mi­nierungsfrei anerkannt werden, ist schlichtweg skandalös“, kritisierte Dänschel. © hil/aerzteblatt.de

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