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Vermischtes

Wartezeit für Kornea-Implantate deutlich gesunken

Mittwoch, 9. November 2016

Schwerin – Die Wartezeit auf ein Transplantat von Augenhornhäuten und Amnion­präpa­ra­ten ist in den vergangenen zehn Jahren von mehr als sechs Monaten auf wenige Wo­chen zurückgegangen. Das gab der Geschäfts­führer der Kornea- und Gewebebank Schwe­rin und der Deutschen Gesellschaft für Gewebe­transplantation (DGFG), Martin Börgel, bekannt.

Seit nunmehr zehn Jahren stellt die Kornea- und Gewebebank Schwerin für alle medizini­schen Einrichtungen in Deutschland Augenhornhäute und Amnionpräparate zur Trans­plantation bereit. Gemeinsam mit den Gewebebanken in Rostock und Greifs­wald produ­ziert sie über den Bedarf für Mecklenburg-Vorpommern hinaus. Aus Schwerin kamen bis­lang mehr als 3.500 Hornhäute und 7.000 Amnionpräparate.

2006 gründeten die Helios Kliniken Schwerin und die DGFG die Kornea- und Gewebe­bank Schwerin. Die für die Aufbereitung benötigten Gewebespenden bezieht sie über die deutschen Helios Kliniken und 60 Kliniken des DGFG-Netzwerks. Neben der Gewebeauf­be­reitung haben Mitarbeiter der Gewebebank einen Ring entwickelt, mit dem sich Amni­on­präparate auf der Augenhornhaut platzieren lassen. © hil/aerzteblatt.de

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