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Vermischtes

30 Millionen Euro für Erforschung diabetischer Nierenschäden

Sonntag, 13. November 2016

Freiburg – Die Zahl der Patienten mit chronischem Nierenversagen hat in den ver­gange­nen Jahren weltweit dramatisch zugenommen. Grund hierfür ist der steigende Anteil an Menschen mit Diabetes, einer der Hauptursachen für Nierenschäden. Bislang können diabetische Nierenschäden jedoch weder effektiv verhindert noch behandelt werden. 

Ein internationales Forschungskonsortium analysiert nun Entstehung und Behandlung diabetischer Nierenschäden. Zudem soll es Wege ermitteln, um Hochrisikopatienten frühzeitig zu identifizieren. Das Konsortium aus insgesamt 28 Partnern wird von der Europäischen Union und Industriepartnern mit insgesamt rund 30 Millionen Euro ge­fördert.

Das neue Forschungskonsortium mit dem Namen Biomarker Enterprise to Attack DKD (BEAt-DKD) kombiniert Grundlagen- und angewandte Forschung und wird durch eine öffentlich-private Partnerschaft zwischen Europäischer Union und der European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations finanziert. © hil/sb/aerzteblatt.de

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nabilabdulkadirdeeb.germany&
am Sonntag, 13. November 2016, 23:34

Das kardiorenale Syndrom. Frauen und Herzinsuffizienz & Diabetische Nephropathie !




Nabil Abdul Kadir DEEB
Arzt – Physician – Doctor
PMI-Ärzteverein e.V.

Für Patienten mit diabetischer Nephropathie gelten insbesondere in frühen Stadien die gleichen diätetischen Empfehlungen wie für Diabetiker ohne Nephropathie. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Eiweißzufuhr, die dem Stadium der Niereninsuffizienz und dem Ernährungszustand angepasst werden sollte. Die medikamentöse Therapie des Diabetes erfolgt bei fortgeschrittener Nephropathie meist mit Insulin, da Metformin und Sulfonylharnstoffe (Ausnahme: Gliquidon) kontraindiziert sind.

Harnwegsinfekte treten häufiger bei Diabetikern mit schlechter Stoffwechseleinstellung und Blasenfunktionsstörungen auf. Ein Aufsteigen des Infektes kann zu einer chronischen Entzündung bis hin zu Papillennekrosen führen. Die Diagnostik und Therapie von Blasenentleerungsstörungen sowie Harnwegsinfekten gehört deshalb obligatorisch zur Behandlung von Diabetikern mit Nephropathie.

Bei fortgeschrittener Niereninsuffizienz sollte die Dialysebehandlung frühzeitig eingeleitet werden, da metabolische Nebenwirkungen der Urämie gegenüber nicht-diabetischen Patienten verstärkt sind. Die Entscheidung für Peritoneal- oder Hämodialyse richtet sich nach der individuellen Situation des Patienten.

Für Diabetiker mit terminaler Niereninsuffizienz ist die Nierentransplantation bezüglich Morbidität und Mortalität günstiger als die Dialyse. Bei Patienten mit Typ-1-Diabetes kann durch eine Kombinierte Nieren-Pankreastransplantation die Mortalität im Vergleich zur alleinigen Nierentransplantation noch weiter gesenkt werden. Die simultane Nieren-Pankreas-Transplantation ist vor allem dann eine Option, wenn gleichzeitig eine schwer einstellbare Stoffwechselsituation oder Komplikationen vorliegen, die eine Verbesserung der Stoffwechsellage erfordern .

Das kardiorenale Syndrom. Frauen und Herzinsuffizienz & Diabetische Nephropathie :

Das kardiorenale Syndrom ist eine pathophysiologische Störung von Herz und Niere !

Niereninsuffizienz bei Herzinsuffizienz :-

Die Interaktion von Herz- und Niereninsuffizienz ist in der täglichen Praxis ein häufiges und klinisch bedeutsames Problem. Diese Interaktion kann aus kardialer Sicht („The heart tells the kidney what to do“) und aus nephrologischer Sicht („The kidney tells the heart what to do“) betrachtet werden.

Bei Herzinsuffizienz kommt es zur Niereninsuffizienz . :-

Pathomechanismen :-
Mit der Entwicklung der Herzinsuffizienz, d. h. Abnahme der kardia-len Auswurfleistung, kommt es zur Abnahme des Herzminutenvolumens und zur Beeinträchtigung der Nierenfunktion. Die Folge ist eine Retention von Flüssigkeit mit einer weiteren Abnahme der kardialen Auswurfleistung, Zunahme der Ödembildung und einer weiteren Abnahme der Nierenfunktion (dop-pelter Circulus vitiosus).

Die renale Hypoperfusion bei Herzinsuffizienz führt zur Aktivierung der systemischen und renalen Vasokonstriktoren Angiotensin II, Aldosteron, und Endothelin-1.

Durch Unterfüllung des arteriellen Systems wird über Barorezeptoren das sympathoadrenerge System aktiviert mit konsekutiver Renin- und Vasopressinproduktion. Die Aktivierung von Vasopressoren führt nicht nur zur Aufrechterhaltung des ursprünglichen Blutdrucks, sondern durch afferente Renovasokonstriktion zur Abnahme des renalen Blutflusses, zumal sich bei Herzinsuffizienz zunehmend eine Resistenz gegenüber afferenten Renovasodilatatoren wie z. B. atriales natriureti-sches Peptid entwickelt.

Die Aktivierung des Renin–Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS) und die Aktivierung des sympathoadrenergen Systems steigern die Rückresorption von Natrium und Wasser im Bereich des proximalen Tubulus.
Dadurch nimmt das Natriumangebot im Bereich des distalen Tubulus ab. Natrium- und Wasserretention erhöhen den kardialen Füllungsdruck und aggravieren dadurch das Problem der Herzinsuffizienz. Vasokonstriktoren wie Angiotensin II, Aldosteron und Endothelin-1 sind auch Proliferations- und Wachstumsfaktoren, die nicht nur Organhypertrophie und Fibrose induzieren, sondern auch als proinflammatorische Stimuli den chronischen Entzündungsprozess bei chronischer Herzinsuffizienz unterhalten.

Mit der Entwicklung der Herzinsuffizienz kommt es zur Niereninsuffizienz u. a. durch die Aktivierung afferenter Renovasokonstriktoren (z. B. Angiotensin II, Endothelin-1, sympathoadrenerges System).

Diese Vasokonstriktoren sind auch Proliferations-, Wachstums- und Entzündungsfaktoren.

Durch die Akkumulation von traditionellen und nicht-traditionellen Risikofaktoren bei Niereninsuffizienz nehmen kardiovaskuläre Komplikationen erheblich zu. Renale Gefäßkomplikationen sind häufig mit koronaren Gefäßkomplikationen assoziiert.

Literatur beim Verfasser Nabil Abdul Kadir DEEB :
Nabil DEEB . Das kardiorenale Syndrom. Frauen und Herzinsuffizienz & Diabetische Nephropathie !
The cardiorenal syndrome. Women and heart failure & diabetic nephropathy !

http://www.springermedizin.at/artikel/19015-komplikationen-vorhersehen

Mit freundlichen kollegialen Grüßen
Ihr
Nabil Abdul Kadir DEEB
Arzt – Physician – Doctor
PMI-Ärzteverein e.V.
Palästinamedico International Ärzteverein – ( P M I ) e.V.
Palestine Medico International Doctors Association ( P.M.I.) registered association .
Department of Medical Research
Département de la recherche médicale
53173 Bonn – Bad Godesberg / GERMANY

Doctor Nabil Abdul Kadir DEEB

&

Fatima Zahra Boukantar - DEEB


(FPÄA) e.V. - Medizinjournalistin
(FPÄA) e.V. - journaliste médicale
Förderverein Palästinensischer Ärzte und Akademiker (FPÄA) e.V.
53173 Bonn - GERMANY

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