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Nationales Referenzzentrum für Retroviren jetzt in München

Dienstag, 15. November 2016

München – Das Bundesministerium für Gesundheit und das Robert Koch-Institut haben das Max von Pettenkofer-Institut der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) zum Nationalen Referenzzentrum für Retroviren ernannt. In der Nachfolge des Instituts für Medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt ist es nunmehr die Referenz für Diagnostiken von Retroviren in Deutschland.

Sein Aufgabenspektrum umfasst neben der Beratung von Ärzten auch die öffentliche Aufklärung und die übergeordnete Qualitätssicherung der Retroviren-Diagnostik. Im Zentrum der Arbeit des NRZ für Retroviren steht der HI-Virus. Bei der Diag­nos­tik, Behandlung und Erforschung des Virus arbeitet das Max von Pettenkofer-Institut un­ter anderem mit der Infektiologie und der Tropenmedizin des Klinikums der LMU sowie der Virologie der Technischen Universität München zusammen. Ferner befasst es sich mit der Gruppe der sogenannten Humanen T-lymphotropen Viren (HTLV), den Erregern von einigen neurologischen Erkrankungen und Formen von Leukämie.

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Das NRZ für Retroviren ist eines von 19 nationalen Referenzzentren, die in den Berei­chen Infektiologie, Mikrobiologie und Virologie übergeordnete Aufgaben des öffentlichen Gesundheitsschutzes wahrnehmen. © hil/aerzteblatt.de

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