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Ausland

Eltern klagen gegen Behandlungsabbruch

Mittwoch, 16. November 2016

Marseille – Eltern einer kranken Tochter in Südfrankreich klagen auf die Weiter­be­handlung des Mädchens. Zuvor hatte ein Ärzteteam aus Marseille entschieden, die Behandlung des Mädchens abzubrechen, das nach einer Infektion schwere bleibende neurologische Schäden erlitten hatte, wie die Zeitung La Croix am Mittwoch berichtet. Durch einen Abbruch der Behandlung würde das Mädchen sterben. Die Familie des Mädchens sei strikt gegen einen Abbruch und habe deshalb Klage eingelegt, so die Anwältin der Eltern, Samia Maktouf.

Nach einem erst im August verabschiedeten Gesetz hat in Frankreich in solchen Fällen der Arzt das letzte Wort. Dem Gesetz zufolge soll der Mediziner auf eine „unvernünftige Hartnäckigkeit“ verzichten und kann die Behandlung abbrechen, wenn sie „unnötig“ oder „unverhältnismäßig“ erscheint. Ein Gericht soll nun in den kommenden Wochen über den Fall beraten. © kna/aerzteblatt.de

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