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Politik

Verdi fordert Tarifvertrag zur Entlastung von Krankenhauspersonal

Freitag, 18. November 2016

Nürnberg – Die Gewerkschaft Verdi strebt für die Beschäftigten in bayerischen Kran­ken­häusern einen Tarifvertrag zum Gesundheitsschutz an. Landesweit fehlten rund 21.000 Stellen in Krankenhäusern, darunter rund 10.000 in der Pflege, teilte die Gewerk­schaft heute mit.

Derzeit gefährde die Personalsituation die Gesundheit der Mitarbeiter wie auch die der Patienten. Verdi fordere daher zum einen eine personelle Mindestbesetzung in Kranken­häusern, zum anderen verlässliche Arbeitszeiten und einen Belastungsausgleich, etwa in Form von Ausschlaftagen nach Nachtschichten, sagte eine Sprecherin.

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Aus Sicht des Kommunalen Arbeitgeberverbands Bayern würde ein derartiger Tarifver­trag die Probleme nicht lösen. Der Personalmangel liege an der Finanzierung, darüber könne der Verband aber nicht entscheiden, sagte die Stellvertretende Geschäftsführerin Anette Dassau. In Sachen Arbeitszeiten und Belastungsausgleich gebe es zudem bereits eine Vielzahl an Regelungen im Tarifvertrag.

Die „Tarifbewegung Entlastung“ ist eine bundesweite Kampagne der Dienstleistungs­ge­werkschaft Verdi. Als Startschuss dafür in Bayern war heute eine Veranstaltung in Nürn­berg geplant sowie eine weitere nächste Woche in München. © dpa/aerzteblatt.de

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