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Neue psychosoziale Beratung für traumatisierte Flüchtlinge

Montag, 28. November 2016

Hamburg – Für Flüchtlinge in Hamburg soll es im nächsten Jahr ein neues psychoso­zia­les Beratungsangebot geben. Die International Psychosocial Organisation (IPSO) will da­zu von Februar 2017 an 24 Flüchtlinge zu psychosozialen Beratern ausbilden, wie IPSO-Ge­schäftsführerin Inge Missmahl heute berichtete. Unterstützt wird deren einjähri­ge Ausbildung mit 340.000 Euro von Unternehmer Michael Otto. „Die Berater kennen die Kultur und Probleme ihrer Landsleute und stellen daher nicht die falschen Fragen“, sag­te Otto.

Die Beratung soll laut IPSO keine medizinische oder gar psychiatrische Behandlung er­setzen, sondern ein Zusatzangebot sein. Die Suche nach den auszubildenden Flüchtlin­gen laufe noch. Gesucht werden Akademiker, vor allem aus dem sozialen oder medizini­schen Bereich und mit ausreichenden Deutsch- oder Englischkentnissen. Sie sollen schon während ihrer Ausbildung vier bis sechs Flüchtlinge täglich betreuen. Ähnliche IPSO-Projekte laufen bereits in Berlin und Thüringen durch. © dpa/aerzteblatt.de

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