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Politik

Wolgast: Lösung für geschlossene Kinderstation in Sicht

Mittwoch, 30. November 2016

Schwerin – Für die Behandlung der jungen Patienten im Kreiskrankenhaus Wolgast ist trotz geschlossener Kinderabteilung eine Lösung in Sicht. Es sei eine „Portalklinik“ vorge­sehen, sagte Ge­sund­heits­mi­nis­ter Harry Glawe (CDU) heute nach einem Gespräch mit der Wol­­gaster Bürgerinitiative zur Wiedereinrichtung der geschlossenen Kinderstation in der Schweriner Staatskanzlei.

Demnach soll es künftig wieder einige Kinderbetten in Wolgast geben, ohne dies Kinder­station zu nennen. Ein Kinderarzt – im Gespräch sind niedergelassene Kinderärzte aus der Region – soll nach einer Untersuchung entscheiden, ob der Patient in Wolgast stati­o­när behandelt wird. Schwere Fälle sollen ins Uniklinikum Greifswald gebracht werden.

Nach Worten von Glawe und Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) wurde ein Gerüst für ein Konzept entworfen, das nun mit den Beteiligten – Krankenkassen, Krankenhaus­gesellschaft, Kreiskrankenhaus und Uniklinikum – besprochen werden soll. Im Januar soll es vorliegen.

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Vertreter der Bürgerinitiative zeigten sich nach dem gut einstündigen Treffen in der Staats­kanzlei erleichtert. Keine Lösung sei allerdings bisher für die Forderung der Bür­gerinitiative nach Wiedereröffnung der Geburtshilfe gefunden worden, sagte die Spre­cherin der Initiative, Anke Kieser.

Die Stationen für Kinder sowie für Frauen waren vor knapp einem Jahr geschlossen wor­den. Eine anschließende Volksinitiative, bei der knapp 20.000 Unterschriften für die Wie­der­eröffnung gesammelt wurden, war im Landtag an der SPD/CDU-Mehrheit gescheitert. © dpa/aerzteblatt.de

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