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Zentrum für seltene Erkrankungen an Saar-Uniklinik eröffnet

Freitag, 2. Dezember 2016

Homburg – Menschen mit seltenen Erkrankungen haben im Saarland jetzt eine zentrale An­laufstelle: Am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg wurde heute das Zent­rum für seltene Erkrankungen eröffnet. „Wir wollen bereits bestehende Versorgungs­struk­­­turen am Klinikum bündeln und besser zugänglich machen“, sagte der Sprecher des Zentrums, Robert Bals.

Eine Erkrankung sei selten, wenn weniger als fünf von 10.000 Menschen davon betrof­fen seien. Zusammengenommen seien seltene Erkrankungen aber durchaus häufig: Schät­zungen gingen davon aus, dass fünf bis acht Prozent der Bevölkerung davon be­troffen seien, sagte Bals.

Die Bandbreite sei „riesig“: Sie reiche von der Stoffwechselkrankheit Mukoviszidose über Blutgerinnungsstörungen und neurologische Krankheiten bis zu seltenen Tumor­er­kran­kungen. Viele Erkrankungen beträfen mehrere Organe und seien daher inter­diszi­plinär anzugehen. An das Zentrum sind laut Bals 20 bis 30 Ärzte von Kliniken und Institu­ten im Saarland angeschlossen.

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Künftig solle es regelmäßige Fallbesprechungen geben: „Wir wollen Leuten mit seltenen Erkrankungen konkret weiterhelfen. Entweder, indem sie zu uns kommen, oder indem wir ihnen Ansprechpartner vermitteln“, sagte Bals. Ähnliche Zentren gibt es bereits an an­de­ren Unikliniken in Deutschland. © dpa/aerzteblatt.de

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