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Ärzteschaft

Ärzte melden so viele unerwünschte Arzneimittel­wirkungen wie nie zuvor

Dienstag, 13. Dezember 2016

Berlin – Ärztinnen und Ärzte haben der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzte­schaft (AkdÄ) im Jahr 2016 so viele unerwünschte Arzneimittelwirkungen gemeldet wie noch nie zuvor.

„Im Jahr 2004 lag die Zahl der Spontanmeldungen unerwünschter Arznei­mittelwirkungen durch Ärzte bei 2.197. In den vergangenen Jahren hatten wir etwa 3.000 Meldungen pro Jahr. Und in diesem Jahr werden wir wahrscheinlich bei knapp 4.000 lie­gen“, erklärte die Geschäftsführerin der AkdÄ, Katrin Bräutigam, Anfang Dezember auf der Mitgliederver­sam­mlung des Verbandes.

Seit Beginn dieses Jahres können Ärzte im Rahmen eines Pilotprojekts auch Nebenwir­kun­gen melden, die durch Medikationsfehler bedingt sind. Durch die systematische Feh­leranalyse soll die Patientensicherheit verbessert werden. Die AkdÄ sammelt die Fallbe­richte zu Nebenwirkungen und Medikationsfehlern und wertet sie aus. „Das ist eine der ureigenen Aufgaben der Kommission“, sagte Bräutigam und betonte, dass die AkdÄ schnell auf diese Meldungen reagiere und den Ärzten auch eine Rückmeldung gebe.

© fos/aerzteblatt.de

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