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Weiterbildungs­empfehlungen für Pflegekräfte in Notaufnahme und Intermediate Care

Freitag, 16. Dezember 2016

Berlin – Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat zwei neue pflegerische Wei­ter­bildungsempfehlungen veröffentlicht. Dabei handelt es sich um die Notfallpflege und die Intermediate-Care-Pflege. Die Weiterbildung erfolgt berufsbegleitend und dauert min­destens zwei bis höchstens fünf Jahre. Für langjährige Mitarbeiter wurde eine gestaf­fel­te Möglichkeit der Anerkennung der Weiterbildung aufgrund von Berufs­erfah­rung entwick­elt.

„Insbesondere in der Notfallpflege hat es eine große Nachfrage der Krankenhäuser nach einer Weiterbildungsempfehlung gegeben, um die Pflegekräfte, die in den Notaufnahmen der Kliniken arbeiten, weitergehend zu qualifizieren“, erklärte DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum. Die  Bewältigung von schnell wechselnden, akuten und ungeplanten Pfle­ge­situationen stelle für Pflegekräfte eine enorme Herausforderung dar. Auch in der Inter­mediate-Care-Pflege wird mit der Weiterbildungsempfehlung ein wesentlicher Pflegebe­rei­ch geregelt. „Dieses Bindeglied zwischen Intensivstation und Normalstation ist eben­falls durch besondere Anforderungen geprägt. Es gilt, die hohe Versorgungsqualität zu sichern und dem Personal gute Weiterbildungsoptionen zu eröffnen“, so Baum.

In Bundesländern, in denen die Weiterbildung nicht landesrechtlich geregelt ist, dienen die DKG-Empfehlungen als Muster für eine landesrechtliche Ordnung. Weiterbildungs­empfehlungen gibt es beispielsweise auch für die Onkologie, Nephrologie oder die pä­di­a­trische Intensiv- und Anästhesiepflege. © hil/sb/aerzteblatt.de

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